Ab 22. August wird abgestimmt

Publiziert in 25 / 2014 - Erschienen am 9. Juli 2014
Mals - Die Volksabstimmung bezüglich eines Pestizid-Verbotes in der Gemeinde Mals wird verschoben. Wie Bürgermeister Ulrich Veith (im Bild) am 1. Juli bestätige, wurde am 30. Juni bei einem Treffen mit dem Promotorenkomitee vereinbart, den 22. August als ersten Abstimmungstag einzuplanen. Bis zum 5. September können die Wahlberechtigten abstimmen. Die Gemeinde schickt allen Stimmberechtigten den Stimmzettel und die Abstimmungsbroschüre zu. Die Wahlzettel können sowohl zugesandt (Briefwahl) als auch im Rathaus in eine Urne oder in den Briefkasten eingeworfen werden. Dem Regierungskommissariat wurde der neue Termin unverzüglich mitgeteilt. Dieses hatte der Gemeinde zunächst die Einleitung des Verfahrens zur Durchführung der dynamischen Revision der Wählerlisten verweigert, sodass eine Verschiebung des Abstimmungstermins unumgänglich war. Auf die Frage, ob es infolge eines Rekurses gegen die Abstimmung erneut zu einer Verschiebung kommen könnte, meinte Veith: „Ein Rekurs wurde angeblich bei anderen Instanzen hinterlegt, bei uns als Gemeinde ist bis dato nichts eingegangen.“ Die Wahlberechtigten sollen darüber abstimmen, ob die Ausbringung „sehr giftiger, giftiger, gesundheitsschädlicher und umweltschädlicher chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Herbizide“ verboten werden soll. Für die Umsetzung und Einhaltung des Volksentscheides hat dann die Gemeindeverwaltung zu sorgen. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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