Neben den Absolventinnen und Absolventen sind auch viele Eltern sowie Professoren/innen und Mitarbeiter des Oberschulzentrums Schlanders zur Verleihung der Maturadiplome in das Kulturhaus gekommen.

Alle 96 haben es geschafft

Publiziert in 26 / 2015 - Erschienen am 15. Juli 2015
„Maturadiplom ist wertvoller als jedes Sparbuch“ Schlanders - 96 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des Realgymnasiums, des ­Sprachengymnasiums, der Fach­oberschule für den wirtschaftlichen Bereich und der Fachoberschule für den technologischen Bereich waren zur Abschlussprüfung zugelassen worden. „Und alle 96 haben die Matura bestanden“, freute sich Verena Rinner, die Direktorin des Oberschulzentrums Schlanders, bei der feierlichen Diplomübergabe am 7. Juli im Kulturhaus in Schlanders. „Das Maturadiplom eröffnet euch viele Wege. Ihr steht jetzt an einer großen Wegkreuzung und es liegt an euch, den richtigen Weg einzuschlagen“, rief sie den Absolventinnen und Absolventen zu. Einen besonderen Dank zollte sie auch den Eltern sowie dem gesamten Professoren-Team und allen Mitarbeitern. Die Schul­ratspräsidentin Dunja Tassiello rief die jungen Menschen dazu auf, den neuen Lebensabschnitt mit Frohsinn und Mut anzugehen. „Lasst euch nichts gefallen, interessiert euch auch für Politik und werdet kritische Bürger.“ Das Maturadiplom sei wertvoller als jedes Sparbuch. Bildungslandesrat Philipp Achammer erinnerte in seiner Festrede daran, dass neben der Vermittlung von Fachwissen auch die Aneignung sozialer und persönlicher Kompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinne. Fachkompetenzen sind ebenso wichtig wie soziale und persönliche Fähigkeiten Die Wirtschaft und die Arbeitgeber insgesamt erwarten sich nicht nur gute Sprachkenntnisse und Fachwissen in verschiedenen Bereichen, sondern auch Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit und ­Toleranz sowie Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Kreativität und weitere persönliche Kompetenzen. Bisherige Statistiken belegen, dass sich etwas mehr als die Hälfte der männlichen Absolventen für ein Universitätsstudium entscheidet, während über 30% in die Arbeitswelt einsteigen und der Rest einen berufsbegleitenden Lehrgang belegt. Von den Absolventinnen entscheiden sich ca. 75% für ein Studium. „Lernen muss als permanenter Prozess verstanden werden, als lebenslanges Lernen“, schlussfolgerte Achammer. Wissen heiße nicht lernen, sondern anwenden. Die Schule sei ein Teil der Bildungslandschaft. Zunehmend wichtiger werden Kompetenzen, die sich junge Menschen im Ehrenamt und im außerschulischen Bereich aneignen. Aufgelockert wurde die Abschlussfeier mit musikalischen Einlagen von Absolventinnen und Absolventen. Vom Realgymnasium erhielten 19 Schülerinnen und Schüler das Maturadiplom, vom Sprachengymnasium 29, von der Fachoberschule für den technologischen Bereich 15 und von der Fachoberschule für den wirtschaftlichen Bereich (2 Abschlussklassen) 33. Die höchste Punktezahl 100 erzielten Rebekka Prader vom Realgymnasium und Karolina Maria Primisser (100 mit Auszeichnung) vom Sprachengymnasium. ­Dankesworte an das Lehrerteam, die Mitarbeiter und die Eltern überbrachte im Namen aller Absolventinnen und Absolventen Anna Leimgruber. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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