Alpenritt überschreitet Grenzen

Publiziert in 11 / 2005 - Erschienen am 9. Juni 2005
Bereits im Jahr 2000 hat Tina Dambacher aus Kraiburg am Inn in Deutschland erstmals einen Alpenritt veranstaltet. Ziel dieses Millenniumsrittes, wie er 2000 genannt wurde, war es, Grenzen zu überschreiten und mit Pferden von Deutschland aus nach Österreich und nach Südtirol zu reiten. Gestartet wird traditionsgemäß immer zu Pfingsten beim Kloster Andechs in München. Die Routen werden immer sorgfältig ausgesucht. Begleitet wird der Tross von drei geprüften Reitführerinnen. Heuer waren 38 Pferde mit dabei, zum ersten Mal auch die Boznerin Claudia Nocker. Sie hatte ihr Pferd vorab nach München transportiert und kehrte mit der Reitergruppe in ihre Heimat zurück. Acht Etappen sah der Alpenritt vor. In Laas übernachteten die Teilnehmer im Gasthof „Sonne”. Die Pferde fanden im Reitstall in Schgums Unterschlupf. Am nächsten Tag ging es weiter bis Naturns, wo die vorletzte Etappe eingelegt wurde und wo Ross und Reiter ebenfalls feierlich empfangen wurden. Seinen festlichen Abschluss fand der sechste Alpenritt nach insgesamt rund 320 Kilometern am Pferderennplatz in Meran. Tina Dambacher hofft, dass der Alpenritt auch in Zukunft ausgetragen wird: „Jeder, der sein Pferd gut trainiert hat und sattelfest ist, ist ein gern gesehener Gast“. Nähere Auskünfte zum Alpenritt werden unter Tel.: 0049 86 38 7571 erteilt (Fax: 0049 86 38 887 388)
Manni Strimmer
Manni Strimmer

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