Alpine Gefahren im Sommer

Publiziert in 18 / 2015 - Erschienen am 13. Mai 2015
Goldrain - Grüne Wiesen in den Niederungen, weiße Gipfel in der Höhe, das Erlebnis Berg lockt im Frühjahr und im Sommer wieder tausende Menschen in die Natur. Jedoch mit zunehmender Erwärmung erwarten Bergwanderer und Bergsteiger grad im Frühsommer objektive alpine Gefahren wie Restschneefelder und Steinschlag. Eine gute Tourenvorbereitung und ein solides fachliches Basiswissen wie man gefährliche Situationen vermeidet bzw. gegebenenfalls auch meistert, können die Sicherheit am Berg wesentlich erhöhen. Ein richtiges und verantwortungsvolles Verhalten im Gebirge, um sich und andere nicht zu gefährden, muss aber auch erlernt werden. „Nicht zu unterschätzen sind vor allem die subjektiven Gefahren, welche die Ursache für bis zu 70% der Bergunfälle sind“, weiß der erfahrene Bergführer Toni Stocker von der Alpinschule „Feel the mountains“. Dazu gehören konditionelle Selbstüberschätzung, fehlendes Fachwissen und Erfahrung, schlechte oder keine Tourenplanung sowie mangelnde Ausrüstung. Nach erfolgreichen Lawinenfachkursen im Winter bietet das Bildungshaus Schloss Goldrain nun auch einen Fachkurs für alpine Gefahren im Sommer an. Im theoretischen Teil können sich Interessierte jeden Alters ein Basiswissen (Wetterkunde, Grundausrüstung am Fels bzw. am Gletscher, Tourenplanung, Verhalten im Notfall, Erste Hilfe am Berg uvm.) aneignen und im praktischen Teil werden Übungen direkt im Gelände sowohl in Fels als auch Eis durchgeführt. „Denn nur wer gut vorbereitet und ausgerüstet ist, kann Gefahrensituationen richtig einschätzen und sich somit im Notfall angemessen verhalten“, so der Kursleiter Toni Stocker. – Kurstermin: 22. und 23. Mai.2015, Bildungshaus Schloss ­Goldrain (Anmeldung unter: Tel. 0473 742 433 oder über www.schloss-goldrain.com). Anne Rainer
Vinschger Sonderausgabe

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