Im Bild (von links): Jakob Schuster, Birgit Pixner mit der Trophäe und Erfindergeist Franz Pircher

Auf Anhieb 5 Nüsse

Publiziert in 42 / 2013 - Erschienen am 27. November 2013
St. Martin/Schlanders - Besonders gute Köche werden mit Hauben ausgezeichnet, edle Weine werden mit „Drei Gläsern“ prämiert und bei Hotelbetrieben gibt es unterschiedlich viele Sterne. Mit einer Neuheit auf dem Gebiet der Auszeichnungen wartet nun Göflan auf. Franz Pircher aus Göflan, vulgo Murrn-Franz, und sein Freund Jakob Schuster fragten sich, warum man nicht auch besonders guten und hübschen Kellnerinnen eine Auszeichnung zukommen lassen sollte. Gedacht, getan: ein echter Göflaner Marmorstein, 5 kurze Drähte, ebenso viele Walnüsse – und die Trophäe war fertig. Wie kam man auf die Idee der Nuss? Franz Pircher: „Im Volksmund wird eine gute und nette Kellnerin auch heute noch als ‚gute Nuss’ bezeichnet.“ Die erste Marmor-Nuss-Trophäe wurde am Freitag dem strammen Bergbauernmadl Birgit Pixner vom Oberkaserhof in St. Martin im Kofel überreicht. Die Übergabe erfolgte im Hotel Restaurant Maria Theresia in Schlanders. Birgit bekam auf Anhieb eine Trophäe mit 5 Nüssen. Das ist die höchstmögliche Anzahl. Ob sich aus diesem Geck eine Tradition entwickelt, bleibt abzuwarten. Wenn man bedenkt, welchen Erfolg die Kortscher Kürbisolympiade mittlerweile hat - die seinerzeit ebenfalls aus einem Scherz heraus entstand - ist es gut möglich, dass die erste Übergabe der „Gute Nuss“-Trophäe keine Eintagsfliege bleibt. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.