Auf dem Holzweg in Aschbach: Die Bürgermeister Ulrich Gamper und Thomas Holzner testen die gewaltige Aussicht in den unteren Vinschgau.

Auf dem „Holzweg“

Publiziert in 33 / 2014 - Erschienen am 24. September 2014
Sechs Themenwege wurden in fünf Jahren im Bezirk Burggrafenamt verwirklicht. Drei davon befinden sich im „geographischen Vinschgau“. Algund/Rabland/Aschbach - Das Wetter in der Algunder Fraktion Aschbach - einer Enklave im Gemeindegebiet Partschins - war sehr mäßig, die Aussicht wolkenverhangen. Trotzdem herrschte mitten in der werktäglichen Woche Hochbetrieb an der Seilbahn im Rablander Ortsteil. Damit war es eindeutig. Bezirksgemeinschaft und Arbeitsgruppe „Themenwege“ waren keinesfalls auf dem sprichwört­lichen „Holzweg“. Sie hatten in der kleinen Fraktion Aschbach einen Weg zum Thema „Holz“ gestalten und teilweise neu anlegen lassen. Wanderer und viele Familien mit Kindern hatten die drei Kilometer mit dreisprachigen Schautafeln, 13 Erlebnisstationen, darunter ein beispielhaftes Waldxylophon, und einer phantastischen Aussicht auf den unteren Vinschgau längst in Besitz genommen. Auch ohne ­offizielle Eröffnung. Der Asch­bacher Gemeindevertreter Toni Ungericht war auf jeden Fall zufrieden. So viele Bürgermeister hatten sich nicht einmal bei der Seilbahneröffnung die Ehre gegeben. Neben Luis Kröll aus Schenna, Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Ulrich Ladurner, Gebietsherr aus Algund, Andreas Heidegger aus Naturns, aufgewachsen in Aschbach, Thomas Holzner, St. Pankraz, Wegereferent in der Bezirksgemeinschaft, waren auch die ersten Bürger von Vöran und Kuens, Thomas Egger und Luis Kuen, dazu Alt-Bürgermeister Christoph Gufler aus Lana, zur Eröffnung des „Holzweges“ nach Aschbach gekommen. Das Gemeinden übergreifende Projekt war 2009 im Bezirksrat von Gufler angeregt worden. Inzwischen sind neben Vöran, Kuens, Burgstall und Algund auch die Untervinschger Gemeinden Partschins und Naturns in den Genuss der EU-Förderungen des „ländlichen Raumes“ durch Wanderweg-Projekte gekommen. Mehrmals wurde in Aschbach als „Programmhöhepunkt“ der „Klettersteig Hoachwool“ am Eingang ins Schnalstal angesprochen. Er wird am 25. September um 16.30 Uhr offiziell „in Betrieb gehen“. Laut Bürgermeister Heidegger ist er jetzt schon „ein Renner“ im großen Wegenetz seiner Gemeinde. Forstamtsleiter Peter Klotz ging näher auf den Projektablauf am „Holzweg“ ein und betonte vor allem die ­Fähigkeiten seiner Mitarbeiter. Die hochkarätige Delegation in ­Aschbach, darunter auch Algunds Vizebürgermeister Martin Geier, die Referenten Josef Haller, Seilbahn „Saring“, Herta Laimer, Wanderwege, der Direktor der Marketinggesellschaft ­Meran, Thomas Aichner, und Robert Schönweger, vom Alpenverein, feierte die Eröffnung des Aschbacher „Holzweges“ mit einem Buffet, das Bezirkssekretärin Petra Weiss und ihre Mitarbeiter vorbereitet hatten. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.