Ausschuss wieder komplett

Publiziert in 1 / 2013 - Erschienen am 16. Januar 2013
Überraschung bei Neubesetzung. Der neue Gemeindereferent heißt Harald Plörer. Latsch – Der 7-köpfige Ausschuss der Gemeinde Latsch ist jetzt wieder vollständig. Anstelle von Hermann Raffeiner Kerschbaumer, der als Wirtschaftsreferent zurückgetreten war, wird bis zum Ende der laufenden Verwaltungsperiode der Arbeitnehmer Harald Plörer als Gemeindereferent tätig sein. Wie BM Karl Weiss bei der Ratssitzung am 7. Jänner vorausschickte, hatte es die „erste Wahl“, Harald Trafoier und Sandra Stricker, aus verschiedenen Gründen abgelehnt, im Ausschuss mitzuarbeiten. Harald Plörer aus Morter sagte zu, als Referent sein Bestes für die Wirtschaft und den Tourismus geben zu wollen, wobei ihm Harald Trafoier zur Seite stehen werde. Thomas Pichler und Sepp Kofler (Freiheitliche) bohrten mehrfach nach, für welche Bereiche der neue Referent zuständig sein wird. Karl Weiss kündigte an, die genaue Kompetenzzuteilung bei der nächsten Ratssitzung mitzuteilen, ließ aber durchblicken, dass er dem neuen Referenten die Bereiche Seilbahn, Handwerk und Tourismus übertragen werde, „wobei es weiterhin so ist, dass im Ausschuss alle zusammenarbeiten.“ Thomas Pichler merkte an, dass es in Sachen Wirtschaft einiges zu tun gäbe. Er nannte etwa die Schließung des Tarscher Skigebietes (am 14. Februar 2013 soll der Skianlage-Betrieb als Einheitslos versteigert werden, Anmerkung der Redaktion), oder den Umstand, dass Latsch ab 20 Uhr „tot“ sei. Karl Weiss meinte zu diesen Einwänden, dass hier die Privatwirtschaft gefordert sei. Die Gemeinde könne laut neuer Bestimmungen nicht mehr in ein Skigebiet einsteigen. Der Nominierung des neuen Referenten stimmte der Rat bei zwei Enthaltungen (der Betroffene selbst und Thomas Pichler) zu. Abgespecktes Kinergartenprojekt Lob und Anerkennung seitens der Opposition (Sepp Kofler) sowie der SVP-Ratsfraktion (Verena Rinner, Werner Schuler und andere) gab es für das überarbeitete Projekt zum Neubau des Kindergartens in Latsch. Gelobt wurden die Verwaltung, der Bürgermeister und Architekt Markus Scherer, der das überarbeitete Projekt vorstellte. Demnach werden die 4 Sektionen auf zwei Ebenen im Erd- und Obergeschoss mit nordseitigem Eingang untergebracht. Dadurch können Freiflächen gespart und zum Teil gemeinsam mit der Grundschule genutzt werden. Die Außenflächen fallen größer aus. Die Baukosten inklusive Radonabdichtung, Mehrwertsteuer, technische Spesen usw. belaufen sich auf rund 2,996 Mio. Euro. „Wir liegen damit in der Norm,“ sagte der Bürgermeister. Lukas Rizzi wollte wissen, wann die Arbeiten beginnen. Karl Weiss dazu: „2014, wenn alles nach Plan läuft.“ Gewürdigt wurde auch der Einsatz von Verena Rinner im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Projekts. Sepp Laner
Josef Laner
Josef Laner
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