Bergschule Avrona im Martinsheim

Publiziert in 45 / 2014 - Erschienen am 17. Dezember 2014
Mals - Die Schülerinnen und Schüler der Bergschule Avrona in Tarasp führen traditionell zur Adventszeit zusammen mit Mitarbeitenden das „Oberuferer Christgeburtsspiel“ auf. Wer die „Oberuferer Spiele“ zum ersten Mal sieht, mag vielleicht vom Dialekt befremdet sein. Gleichzeitig aber taucht man als Zuschauer in eine ganz besondere Atmosphäre ein. Gerade in einer Zeit, wo die Sprache hauptsächlich als Informationsträger und Verständigungsmittel gebraucht wird, schaffen solche Spiele die Möglichkeit, Gebärde und Sprachstimmung als Kraft zu erleben, die das Gemüt berührt und die Seele Wege und Wandlungen mitvollziehen lässt, die dem modernen Menschen eine bereichernde Vertiefung ermöglicht. Heuer ging die Bergschule Avrona auf eine kleine Tournee. Die erste Vorführung fand im Martinsheim in Mals statt. Ermöglicht hat das Florian Albert, der seit vielen Jahren in der Bergschule tätig ist und zudem im Martinsheim ehrenamtlich mithilft. Bei ­Roland Reinalter, Mitglied des Leitungsgremiums, stieß diese Idee sofort auf Zustimmung. Für die 11- bis 16-jährigen Sonderschüler aus dem Unterengadin war der Auftritt in Mals etwas ganz Besonderes. Über 80 Heimbewohner, aber auch Einheimische aus Mals, waren zur Vorführung gekommen. Mit der Veranstaltung wurde unter anderem auch an das Konzept des Martinsheim Mals „Altern im Dreiländereck“ angeknüpft, bei dem das Obere Gericht und Graubünden eingebunden werden. red
Vinschger Sonderausgabe

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