Besinnungsweg als Mehrwert

Publiziert in 28 / 2013 - Erschienen am 31. Juli 2013
Bis zu 5.000 Wanderer, Familien und Gruppen ­sollen den Jesus-Besinnungsweg am ­Naturnser Nörderberg gehen, teilte Franz Fliri der Pfarrversammlung mit. „Die meisten suchen nur einen kurzen Wanderweg in Dorfnähe und sind dann überrascht über die malerische Landschaft und über die Botschaften an den 15 Besinnungspunkten“, sagte ­Fliri. Inzwischen hat das Werk von Alt-Dekan Georg Peer unter Wind und Wetter, aber vor allem unter der Feuchtigkeit gelitten. Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat der Pfarre erschien es dringend, den Weg grundlegend zu sanieren und sicher zu gestalten. Im April hatte Fliri das Projekt vorgestellt, das die Erneuerung des Holzzaunes, der Sitzgelegenheiten, Treppen und Brücken vorsah. Auch die Texte an den Hinweistafeln würden innerhalb Juni 2013 erneuert werden. „Vor 13 Jahren erhöhte Dekan Peer die Akzeptanz, indem er Vereine und Verbände und damit die Bevölkerung einbezog“, erinnerte Fliri. Die Paten der Besinnungsstationen von damals waren erfreulicherweise bereit, sich auch an der Sanierung zu beteiligen. Fliri bezifferte die Kosten der Sanierung mit 80.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Gemeinde, Raika, Tourismusverein, Forststation und Eigenverwaltung Naturns hätten Beiträge und Dienstleistungen zugesichert. Spenden können jederzeit auf das Konto „Jesus Besinnungsweg“ in der Raiffeisenkasse Naturns überwiesen werden.
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.