Eines der Bilder (Brünhilde) zum Nibelungenlied.

Bilder zum Nibelungenlied

Publiziert in 28 / 2014 - Erschienen am 30. Juli 2014
Schlanders - Ulrich Zwick, ein Künstler aus Deutschland, stellt vom 4. bis zum 23. August in der Bibliothek Schlandersburg in Schlanders Bilder zum Nibelungenlied aus. Da eine Handschrift des Nibelungenlieds aus der Bibliothek von Schloss ­Annenberg oberhalb von Latsch stammt und in den meisten seiner Bilder auch Texte, Worte oder wenigstens Buchstaben aus einer Nibelungenhandschrift zu sehen sind, ist die Schlandersburg mit ihrer Bücherei der geeignete Ausstellungsort für solche Bilder. Ulrich Zwick arbeitet an einer grafischen Novelle, also einer Art anspruchsvollem Comic, dem das Nibelungenlied zugrunde liegt. Im Rahmen dieser Arbeit sind die Bilder, die in der Schlandersburg gezeigt werden, entstanden. Allerdings sehen Nibelungenkönige meist wie Rocker, König Etzel wie ein Geschäftsmann aus, denn er transportiert die Nibelungengeschichte in die heutige Zeit. Es geht darin um die zeitlosen Themen Liebe, Gewalt, Freundschaft, Verrat und Tod, um Auflehnung gegen das Schicksal und um seine Annahme. Wie viele Zeichner arbeitet Ulrich Zwick mit einem Grafikboard, dementsprechend werden die meisten Bilder als Plakate, als sogenannte Inkjet-Prints gezeigt. Allerdings gibt es auch einige mit Acryl auf Papier gemalte Originale. red
Redaktion
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