Das Glurnser Vehikel

Publiziert in 21 / 2015 - Erschienen am 4. Juni 2015
Glurns - Die Wählbarkeit war einstimmig gegeben. Bürgermeister Alois Frank von der Südtiroler Volkspartei durfte sein Amt antreten. Der Vorschlag, die Satzungen zu ändern, um die Bürgerliste für Glurns in den Stadtrat einzubeziehen, führte zu reger Diskus­sion. Bürgerlistensprecher Armin ­Bertagnolli und Listenkollege Heinz Riedl fanden es unkorrekt, in den Vorgesprächen die 30-Tage-Frist nicht angesprochen zu haben, die von der Satzungsänderung bis zur tatsächlichen Ausübung eines Referats verstreichen müsste. Bürgermeister Frank versuchte zu beruhigen: „Es stimmt, dass man nicht darüber gesprochen hat, aber es ändert sich nichts. Ihr bekommt das Mandat und euer Referent wird nicht das 5. Rad am Wagen sein.“ Auch den Einwand, es würden nur mehr die Kompetenzen zugeteilt, die die anderen ablehnten, versuchte Frank zu entkräften: „Ich habe meine Vorstellung schon im Kopf. Der betreffende Referent wird auch ohne Stimmrecht mit einbezogen.“ Die Satzungsänderung passierte den Rat mit der Enthaltung von Heinz Riedl. Franks Vorschlag für ein „Glurnser Vehikel mit vier Rädern plus Lenkrad und sieben Reserverädern“ sah Elisabeth Oberrauch Unterer, ­Armin Bertagnolli, Ignaz Niederholzer und Armin Windegger als Stadträte vor und wurde von den sieben SVP- und den fünf Bürgerliste-Räten einstimmig angenommen. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
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