Dauerbrenner Krankenhaus

Publiziert in 42 / 2014 - Erschienen am 26. November 2014
Schlanders - Die Gesundheitsreform steht nahezu täglich auf der Agenda der Politik. Die Präsidenten der Bezirksgemeinschaften Vinschgau und Burggrafenamt, die Bürgermeister von Schlanders und Meran sowie die Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran, Irene Pechlaner, haben am 20. November einen Vorschlag für die Gesundheitsreform in der westlichen Landeshälfte unterzeichnet. „Das ist eine weitere Etappe in der ganzen Diskussion. Wir werden den Vorschlag nun im Rat der Gemeinden besprechen und ihn dann rechtzeitig für die am 27. November angesetzte Anhörung im Landtag hinterlegen“, informierte Bürgermeister Dieter Pinggera bei der Ratssitzung am 20. November. Was den Inhalt betrifft, ließ er durchblicken, dass sich das Burggrafenamt stark mit dem Vinschgau solidarisiere, „um alle Abteilungen und Dienste im Krankenhaus Schlanders zu verteidigen.“ Die Führungsspitze des Krankenhauses Meran sowie die dortigen Primare stünden hinter dem Krankenhaus Schlanders. Das Ratsmitglied Erhard Alber gab zu bedenken, dass in der Bevölkerung eine gewaltige Unsicherheit vorherrsche: „Ist der Staat zuständig oder das Land? Mir kommt vor, dass die Politik diese Sache hin und her schiebt, wie es ihr gerade gelegen kommt.“ Pinggera dazu: „Für die Organisation des Gesundheitswesens ist das Land zuständig, für die Sicherheitsstandards, die zum Beispiel bei der Diskussion um die Geburtenabteilungen stark ins Gewicht fallen, der Staat.“ Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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