Hans Eberhöfer, Erich Pfeifer und Heinrich Tumler (von links) sind stolz auf die Auszeichnung, die das Skigebiet Sulden bekommen hat.

„Der erste Platz in der wichtigsten Disziplin“

Publiziert in 42 / 2012 - Erschienen am 21. November 2012
Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, liegt das Skigebiet ­Sulden laut der Studie „Best Skiresort 2012“ alpenweit an erster Stelle. Innsbruck/Sulden – „Diese hohe Auszeichnung ist ein Beweis dafür, dass wir marktstrategisch die richtige Linie fahren und dass wir imstande sind, uns als kleines Skigebiet im immer härter werdenden Wettstreit unter den Skidestinationen in ganz Europa zu behaupten.“ So umschrieb Erich Pfeifer, der Präsident der Seilbahnen Sulden GmbH, die Bedeutung des Preises, den das Skigebiet Sulden unlängst einheimsen konnte. Das Skigebiet Sulden war im Zuge der Studie „Best Skiresort 2012“, durchgeführt vom Beratungsunternehmen Mountain-Management aus Bregenz in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, als das Skigebiet mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis prämiert worden, wobei zusätzlich zu den Liftkarten unter anderem auch die Preise in der Gastronomie berücksichtigt wurden. In der Unterkategorie „Freundlichkeit“ kam Sulden zudem auf den 3. Platz. Wie Erich Pfeifer sowie der Geschäftsführer Heinrich Tumler und der Betriebsleiter Hans Eberhöfer bei einer Pressekonferenz im Aktiv- und Wellnesshotel „Zentral“ in Prad unterstrichen, ist „Best Skiresort 2012“ die weltweit wohl größte Studie dieser Art. Weit über 40.000 Wintersportler in 55 ausgesuchten Top-Skigebieten in den Alpen (Frankreich, Schweiz, Italien, ­Österreich, Deutschland) wurden im Winter 2011/2012 zur Kundenzufriedenheit befragt. „Es liegt somit auf der Hand, wie aussagekräftig die Ergebnisse dieser Studie sind,“ so Pfeifer. Die Auszeichnung mit dem 1. Platz beim Preis-Leistungs-Verhältnis bestätige auch, „dass wir mit unseren bisherigen markstrategischen Bemühungen richtig liegen. Zufriedene Kunden machen positive Werbung und Erstbesucher werden möglicherweise zu Stammgästen.“ In Krisenzeiten wie den jetzigen sei ein erster Platz im Preis-Leistungs-Verhältnis von enormer Bedeutung. In der Sprache des Skisports drückte Pfeifer das Top-Ergebnis so aus: „Wir haben zwar nicht den Gesamtweltcup gewonnen, wohl aber siegten wir in der wichtigsten Disziplin.“ Das gute Abschneiden soll ein Ansporn für das Skigebiet, das Dorf ­Sulden, die Gemeinde Stilfs und das gesamte Ortlergebiet sein, an der eingeschlagenen Richtung festzuhalten. Pfeifer: „Sulden steht und fällt mit dem Tourismus, speziell dem Wintersport. Allein die Seilbahnen beschäftigen rund 100 Personen. Viele weitere kommen im Gastgewerbe dazu.“ Um das Skigebiet auch für den künftigen Wettstreit unter den europäischen Winterdestinationen zu rüsten, seien auch strukturelle Entwicklungen unerlässlich. Geplant sei ein kleines Skikarussell. Ein Konzept dafür liege bereits vor. Aufbauend darauf werde daran gedacht, den privaten Autoverkehr in Sulden einzuschränken. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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