Um ca. 520 Quadratmeter wurde der Friedhof erweitert. Auch einen Urnenwand (links im Bild) und eine unterirdische Leichenkapelle (im Hintergrund) wurden neu errichtet.

„Der Tod ist das Tor zum Licht“

Publiziert in 26 / 2016 - Erschienen am 13. Juli 2016
Goldrain - 1991 lebten 775 Menschen in Goldrain. 2001 waren es 932 und derzeit sind es 1.086. Aufgrund des starken Anstieges der Einwohnerzahl machte man sich in Goldrain bereits 2007 Gedanken darüber, den Friedhof bei der Pfarrkirche zum Hl. Luzius in Tiss zu erweitern. 2010 erfolgte die Eintragung in den Bauleitplan, zwei Jahre später wurde das Projekt erarbeitet. „Wir haben zwar lange auf die Umsetzung gewartet, aber heute können wir uns über eine gelungene Erweiterung freuen“, sagte der Präsident des Friedhofskomitees, Heinz Staffler, bei der Einweihung des erweiterten Friedhofs am vergangenen Sonntag. Zügig vorangetrieben worden sei das Vorhaben im Anschluss an den Wechsel der Gemeindeverwaltung. Vor allem der Gemeindereferent Robert Zagler habe sich um die Um­setzung des Vorhabens bemüht. Der Projektant Siegfried Pohl erinnerte daran, dass der Friedhof 1989 zum ersten Mal erweitert worden war. Im Zuge der jetzigen zweiten Erweiterung um ca. 520 Quadratmeter wurde Platz für zusätzliche 81 Einzelgräber geschaffen. Neu sind außerdem eine Urnenwand mit 36 Nischen sowie eine unterirdische Leichenkapelle. „Wir haben versucht, auch bei dieser Erweiterung darauf zu achten, dass die Einheit des Friedhofs erhalten bleibt“, sagte Pohl. Die Gesamtbaukosten bezifferte er mit 477.000 Euro. Auch Bürgermeister Helmut Fischer freute sich über das gelungene Werk. Einen besonderen Dank zollte er Ingenieur Siegfried Pohl für die Berücksichtigung der Wünsche der Gemeinde und Bevölkerung sowie seinem Mitverwalter Robert Zagler für den großen Einsatz. Wie Zagler in seinen Grußworten ausführte, konnten die Arbeiten von Mai 2015 bis kurz vor Allerheiligen ausgeführt werden. Zagler dankte allen, die bei der Planung und Umsetzung beteiligt waren, ganz besonders auch Manuel Christandl vom Team „Pohl + Partner“. Mit Dankes­worten an alle, die an der Erweiterung beteiligt waren, in welcher Form auch immer, wartete Paul Ratschiller im Namen des Pfarrgemeinderates auf. Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Johann Lanbacher. Auch er sprach von einer gelungenen Erweiterung. An der Urnenwand ist übrigens der erste Teil eines ­Satzes von Franz von Assisi zu lesen, der da lautet: „Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.“ Mitgestaltet haben die Einweihungsfeier der Männerchor Goldrain und die Saxophon-Gruppe der Musikkapelle Goldrain-Morter. Zum Abschluss lud eine Frauengruppe aus Goldrain zu einem Umtrunk ein. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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