Lokalaugenschein im mittlerweile bis zur Hälfte vorgetriebenen Tunnel.

Die Hälfte ist geschafft

Publiziert in 35 / 2020 - Erschienen am 13. Oktober 2020

Kastelbell - Für den 2,5 Kilometer langen Tunnel der Umfahrungsstraße Kastelbell-Galsaun ist die Hälfte des Vortriebs geschafft. An der insgesamt 3,36 Kilometer langen Umfahrung zwischen Schloss Kastellbell und der Gewerbezone Galsaun, wird auf Hochtouren gearbeitet. Vorgetrieben wird der Tunnel durch Sprengungen und Bohrungen. Vor allem von Osten her in Richtung Latsch ist die Tunnelröhre bereits 1,23 Kilometer lang. Seit kurzem wird auch vom Westen aus in Richtung Kastelbell weitergearbeitet. Der gesamte Vortrieb von beiden Seiten beträgt derzeit 1,26 Kilometer. Rund 139.000 Kubikmeter Material wurden bisher ausgebrochen. Laut Bauleitung beträgt die durchschnittliche Vortriebsleistung pro Arbeitstag 8 Meter. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zeigte sich bei einem Ortsaugenschein zufrieden darüber, dass die Arbeiten planmäßig verlaufen. Die Umfahrung soll ab dem Sommer 2022 befahrbar sein. Zurzeit läuft über das Ausschreibungsportal des Landes die Ausschreibung für das zweite Baulos. „Während das erste Baulos, das derzeit ausgeführt wird, die Bauarbeiten betrifft, beinhaltet das zweite die technischen Anlagen“, erklärte Ivan Saltuari vom Landesamt für Straßenbau West. Der Ausschreibungsbetrag liegt bei 10,7 Millionen Euro. Insgesamt investiert das Land rund 75 Millionen Euro in den Bau der Umfahrung.

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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