Die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP Mals mit BM-Kandidat Ulrich Veith.

Die Malser SVP weiß was sie will

Publiziert in 16 / 2015 - Erschienen am 29. April 2015
Veith: „Wir setzen weiterhin auf Bürgerbeteiligung“. Thurner: „Programm mit vielen konkreten Vorhaben.“ Mals - „Wir haben bewiesen, dass uns die Bürgerbeteiligung wichtig ist. Wir hatten den Mut, kritische Themen anzugehen und wir haben bewiesen, dass wir verwalten können. Den Volkswillen nehmen wir ernst. Es gehört nicht zu unserem Stil, Politik im stillen Kämmerlein zu machen.“ Froh gab sich Ulrich Veith, der Bürgermeisterkandidat der SVP Mals, bei der Vorstellung der Kandidatenliste und des Programms am 21. April im Gasthaus „Grauer Bär“ in Mals auch darüber, dass jetzt die Fronten klar abgegrenzt seien: „Mit 4 Listen und insgesamt fast 60 Kandidatinnen und Kandidaten ist die Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten größer denn je. Jetzt weiß man klar und deutlich, wer für was steht.“ Das politische Ziel brachte Koordinierungsobmann Josef Thurner auf den Punkt: „Wir wollen erneut den Bürgermeister stellen und wir wollen die Mehrheit im Gemeinderat erringen.“ Nach sechsjähriger, erfolgreicher Arbeit der scheidenden Verwaltung sei es gelungen, eine ausgeglichene Kandidatenliste mit 7 Frauen und 16 Männern auf die Beine zu stellen. Neben bereits erfahrenen Räten und Verwaltern sind auch neue Gesichter zu finden. „Alle sind voll motiviert“, sagte Veith. Besonders freue es ihn, dass sich auch Christine Taraboi und ­Relindis Maria Sandbichler für die SVP in Mals entschieden haben. Taraboi habe bisher als parteilose Gemeinderätin nicht aus Prinzip gegen alles opponiert, sondern aktiv mitgearbeitet. Die Entscheidung, zur SVP zu wechseln, habe ihr schon etwas Bauchweh beschert, gestand Taraboi. Ihr gehe es aber um den Inhalt, speziell bezüglich der Pestizid-Debatte. Außerdem unterscheide sie sehr wohl „zwischen der SVP in Mals und der SVP in Bozen.“ Zum Programm hielten Thurner und Veith fest, „dass es keine leeren Versprechungen enthält und auch keine allgemeinen Äußerungen, sondern konkrete Aussagen und Vorhaben, zu denen wir stehen.“ Acht Schwerpunkte Das Programm umfasst 8 Schwerpunkte. Den Anfang macht die Bürgerbeteiligung: „Wir hören euch zu, wir nehmen euch ernst, wir setzen euren Wählerwillen um“, heißt es dazu. Bezüglich der Pestizid-Debatte hielt Veith unmissverständlich fest: „Der mit großer Mehrheit geäußerte Wille der Bürger für eine pestizidfreie Gemeinde ist bindend und wird im neuen Gemeinderat umgesetzt.“ Dass die Vorgangsweise, zunächst die Gemeindesatzung anzupassen und in einem weiteren Schritt die entsprechende Verordnung zu erlassen, rechtlich gesehen richtig ist, habe die Gemeindeaufsichtsbehörde kürzlich bestätigt. Dass Mals heute die Gemeinde mit den weitreichendsten Bürgermitspracherechten in ganz Südtirol ist, werde allgemein anerkannt. Aufbauend auf viele bereits umgesetzte Maßnahmen und Initiativen in unterschiedlichen Bereichen will die SVP Mals nicht nur die Wirtschaft und den Tourismus weiter stärken, sondern auch die Vielfalt in der Landwirtschaft unterstützen, die Energieautarkie weiter ausbauen, weitere Vorhaben und Projekte für die Familie, die Jugend und die Senioren angehen, die öffentliche Mobilität weiter verbessern, das Vereins-, Kultur- und Sportwesen unterstützen sowie die Fußgängerzone in Mals und auch die Ortskerne in den Fraktionen weiter aufwerten. Im Programm sind zusätzlich zu bereits durchgeführten Maßnahmen bezüglich der 8 Schwerpunkte auch die jeweiligen konkreten Ziele und Vorhaben aufgelistet. Konkrete Ziele Das gemeinsame Ziel: „Wir wollen eine wirtschafts­starke Gemeinde Mals mit hoher Lebensqualität für uns, unsere Kinder und unsere Gäste.“ Angeführt wird die Malser SVP-­Liste von Bürgermeisterkandidat ­Ulrich Veith. Die weiteren Kandidaten sind Andreas Bernhart, Andreas Heinisch, Marion ­Januth, Andreas Paulmichl, Evelyne ­Maria ­Piergentili, Gertraud ­Maria ­Platter, Aaron Punt, ­Relindis Maria Sandbichler, Markus ­Stocker, Stefan Stocker, Christine Taraboi, ­Gertrud Telser Schwabl, Siegfried Telser, Adolf Theiner, ­Joachim Theiner, Andreas Thöni, ­Werner Thöni, Helmut Thurner, Josef Thurner, Anna Waldner, Roman Waldner und Günther Wallnöfer. – Bezüglich der Sozialabgaben-Causa bedauerte Ulrich Veith, dass noch immer nicht feststehe, ob ein Hauptverfahren gegen ihn eröffnet wird oder nicht. Dass kein Betrugsfall vorliege, habe mittlerweile selbst die Staatsanwaltschaft eingeräumt. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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