Die traditionelle „Schoufschoad“ in Langtaufers ist für viele zu einem Pflichttermin geworden.

Die Schafe sind wieder daheim

Publiziert in 31 / 2019 - Erschienen am 17. September 2019

Langtaufers - Das Wetter hätte zwar besser sein können, doch dem Schafabtrieb und der traditionellen „Schoufschoad“ im Weiler Grub in Langtaufers konnten die etwas kühlen Temperaturen und der zeitweilige Regen nicht wirklich viel anhaben. Über 900 Schafe wurden am 7. September wohlbehalten vom Schafberg ins Tal getrieben. Die Tiere hatten sich seit Anfang Mai auf den Sommerweiden aufgehalten. Als Schafer bzw. Hirte war heuer erstmals der 24-jährige Peter Stecher aus Pedroß im Einsatz. Er blickte auf einen insgesamt guten Sommer zurück, wenngleich es zeitweise ziemlich viel Regen gab. Wohlgefühlt hat sich Peter auch in der neuen „Schafrhitt“, welche die Fraktion Langtaufers im Sommer 2017 an einem lawinensicheren Standort oberhalb des Melager Kreuzes errichtet hatte. Auch der Bergmeister Leo Eller zog eine positive Bilanz des Sommers 2019: „Von Schnee und Blitz wurden wir heuer zum Glück verschont. Im Vorjahr wurden 5 Schafe und 2 Pferde bei Blitzeinschlägen getötet.“ Für die Zukunft wünscht sich Leo Eller, dass Wolf und Bär weiterhin von Langtaufers fernbleiben: „Wir brauchen weder Wolf noch Bär.“ Zur traditionellen „Schoufschoad“ hatten sich neben den Schafbauern auch Schaulustige aus Langtaufers, der gesamten Gemeinde Graun und darüber hinaus, sowie auch Gäste eingefunden. 

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Josef Laner
Josef Laner

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