Das zentral gelegene Pinggera-Areal soll mittels Raumordnungsvertrag in das Eigentum der Gemeinde übergehen.

„Diese Chance ist einmalig“

Publiziert in 20 / 2013 - Erschienen am 29. Mai 2013
Laas - Über Jahre hinweg hatte sich die Gemeindeverwaltung bemüht, das knapp 1.200 m2 ­große Pinggera-Areal westlich des Wohn- und Pflegeheims zu erwerben. Nach dem IMU-Schock 2012 entschloss sich der Eigentümer für den Verkauf. Ein interessierter Käufer bot ca. 490.000 Euro. „Es gibt schon einen Vorvertrag. Wenn wir nicht sofort handeln, kommt das Areal in private Hände“, sagte BM ­Andreas Tappeiner bei der jüngsten Ratssitzung. Man fasse nun einen Raumordnungsvertrag mit dem Kaufinteressierten ins Auge: Das Pinggera-Areal geht an die Gemeinde über, die ihrerseits jene Grundfläche abtritt, wo bereits erste Maßnahmen für den Bau des neuen Felius-Spielplatzes gesetzt wurden. Auf dieser Fläche sollen 8 Wohneinheiten entstehen, wobei die Baudichte von 1,9 auf 2,08 erhöht wird. Auf dem Pinggera-Areal will die Gemeinde nach dem Abbruch des Hauses den neuen Spielplatz bauen. Mehrere Räte und Referenten sprachen von einer einmaligen und letzten Chance für die Gemeinde. Einige Bedenken wurden bezüglich der Zufahrt zur neuen Wohnzone geäußert. Der für Spielplätze zuständige Referent Reinhard Spechtenhauser zeigte sich mit dem Vorhaben zwar einverstanden, stellte aber auch klar, dass nun bis zum Spielplatz-Bau zwangsläufig einige Zeit vergehen wird. 13 Räte stimmten für den Raumordnungsvertrag, drei enthielten sich der Stimme (Priska Lechner Kuntner, Markus Riedl und Hans Hauser). sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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