SVP-Ortsobmann Helmut Fischer.

Ein Funken Hoffnung

Publiziert in 33 / 2012 - Erschienen am 19. September 2012
Latsch – Für Handelstreibende und Gastronomen in Latsch gibt es doch noch Hoffnung, nicht ganz vom Radweg Vinschgau abgenabelt zu werden. Ihrer Sorgen haben sich die Ortsausschüsse und die Ratsfraktion der Südtiroler Volkspartei angenommen. Zusätzlich hatte auch eine Initiativgruppe der Bürger im Dorfteil „Au“ auf ein Treffen mit Bürgermeister Karl Weiss gedrängt. „Ob wir wollen oder nicht, bis der Abschnitt Tisser Brücke-Latscher Brücke fertiggestellt ist, vergehen mindestens zwei Jahre. Damit wird der Tisserweg als Radwegtrasse herhalten müssen“ meinte der Latscher Ortsobmann Helmut Fischer. „Es wäre so etwas wie ein Probelauf und vielleicht die Möglichkeit, eine günstigere Anbindung an den Hauptort Latsch zu finden. Schon jetzt regt sich Widerstand gegen eine Verbindungstraße durch die Wohnsiedlung ‚Au‘, am Spielplatz vorbei und durch den ‚Flaschenhals‘ Bahnunterführung. Kein Mensch würde von der Hauptroute ab und wieder in eine Ortschaft zurückfahren“, war Fischer überzeugt. Davon überzeugt - nicht zur Freude von Bürgermeister Weiss - war eine breite Mehrheit. 16 der 22 anwesenden SVP-Vertreter stimmten für eine Anbindung über den Tisserweg. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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