Ein herzliches Dankeschön an Direktor Herbert Raffeiner!

Publiziert in 44 / 2018 - Erschienen am 18. Dezember 2018

Schluderns - Wer Herbert Raffeiner aus Tschengls kennt, weiß, dass er nicht im Mittelpunkt stehen und schon gar nicht „Aufsehen erregen“ will. Er ist vielseitig begabt und interessiert. Er ist ein profunder Kenner der Geschichte, ein sehr guter Rhetoriker, stets gut vorbereitet und nennt eine „immense“ Bibliothek sein Eigentum, wie er einmal verraten hatte. Er selbst schreibt auch ganz gerne und gut, ist er doch als Publizist und Autor weitum bekannt. Seine Haupttätigkeit war aber jahrelang jene als Oberschullehrer für Deutsch und Geschichte in Mals, Meran und Schlanders. Geboren ist Herbert Raffeiner am 27. September 1953. Am 1. Dezember 2018, also mit 65 Jahren, ist er in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Von 2008 bis 2014 war er Direktor des Oberschulzentrums Schlanders gewesen, nachher Direktor des Schulsprengels Schluderns. Das humanistische Gedankengut begleitet ihn seit jeher. Nach dem Besuch des damaligen Humanistischen Gymnasiums „Johanneum“ in Dorf Tirol studierte er Germanistik und Geschichte an den Universitäten Innsbruck und Wien. Beim Militärdienst in Bozen war er gar als Bibliothekar tätig. Aber auch als Gemeindesekretär hat er sich ausbilden lassen. Das wird ihm sicher im „Dschungelwirrwarr“ von Gesetzen und Neuerungen im Schulwesen zu Gute gekommen sein. Die deutsche Sprache, die Hochsprache, ist ihm ein sehr wichtiges Anliegen. Kritisch liest er so manchen Zeitungsbericht, besonders auch, wie er geschrieben ist. In all seinen Jahren als Direktor waren ihm nicht nur die Schüler und ihre Familien wichtig, sondern auch die Lehrer, das nicht unterrichtende Personal, seine engsten Mitarbeiter im Sekretariat, eigentlich alle. Er begegnete allen auf Augenhöhe, wirkte nie überheblich und arrogant, im Gegenteil. Herbert Raffeiner ist ein bodenständiger Mann, der nun auch im Ruhestand nicht viel Ruhe haben wird, da er sicher seinen Hobbys nachgehen wird. Er wollte keine große Abschiedsfeier mit „Laudatio“, sondern hat sich in sehr persönlichen Einzelgesprächen von allen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lehrerinnen und Lehrern verabschiedet. Das war ihm viel wichtiger. Deswegen wird ihn dieser Bericht überraschen. Aber es soll ein Dankeschön sein, ein ganz herzliches und von allen! - Es sei mir an dieser Stelle erlaubt, ihm auch noch ganz persönlich von Herzen zu danken für seine große Wertschätzung mir gegenüber, als ich Schulbibliothekarin in Glurns war! 

Daniela di Pilla Stocker
Daniela di Pilla Stocker

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