Alexander Janser begrüßte und eröffnete das Fest. Im Bild die Verwaltungsräte Hubert Mantinger (Latsch), Claudia Telfser (Kastelbell-Tschars), Referentin Monika Rechenmacher, Joachim Schwarz (Morter), Schlüsselverwalter der Spitalskirche Sepp Kaserer, Iris Cagalli, Bürgermeister Helmut Fischer, Martha Stocker, Brigitte Waldner, Pfarrer Johann Lanbacher und Altpfarrer Alois Stofner (v.l.).

Eine „blühende“ Qualitätssteigerung

Publiziert in 31 / 2016 - Erschienen am 7. September 2016
Die Segnung der erweiterten Gartenanlage im Annabergheim wurde zum Fest der Begegnung und zum Austausch über neue Leitlinien der Pflege. Latsch - „Denn nirgendwo gedeiht Gemeinsamkeit besser als in der freien Natur.“ Alexander Jansers beendete damit Begrüßung und Eröffnung. Damit hatte der Präsident des Alten-und Pflegeheimes Bedeutung und Funktion der neu gestalteten Grünfläche bereits umrissen. Es dürfte nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis der Garten im Unterdorf zu einem viel frequentierten Treffpunkt der Generationen, der Mitarbeiter im Heim und der Heimbewohner mit ihren Angehörigen wird. „Unser Bestreben“, so Präsident Janser, „ist es, die Lebensqualität der Heimbewohner und die Arbeitsqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen.“ Das grüne und blühende Paradies auf 1.500 Quadratmeter ist vom Latscher Architekten Klaus Marsoner geplant und mit Landschaftsplaner Sebastian Gretzer aus Meran gestaltet worden. Der Kostenaufwand von 350.000 Euro sei durch die Finanzierung des Landes Südtirol und der Gemeinden Latsch und Kastelbell-Tschars gedeckt worden. Die Sitzgelegenheiten im Garten wurden durch eine großzügige Spende der Stiftung Südtiroler Sparkasse, das Wegkreuz durch die Raika Latsch ermöglicht. Die Volksbank Latsch war am Ankauf des Brunnens beteiligt. Von der „Latscher Tanzlmusi“ umrahmt und von fleißigen Geistern des Heimes bewirtet und umsorgt, durfte Präsident Janser Landesrätin Martha Stocker, Amtsdirektorin Brigitte Waldner, Bürgermeister und Ausschussmitglieder der Einzugsgemeinden, die Vertreterin der Bezirksgemeinschaft, Verwaltungsräte und Führungskräfte der Heime von Mals, Schlanders, Naturns, Partschins, Obermais, Lana und der Pitsch-Stiftung in Meran begrüßen. Er vergaß nicht an die Vorarbeit seines Vorgängers Josef Pramstaller zu erinnern und nannte zwei kürzlich verstorbene Persönlichkeiten, die „heute hier in der ersten Reihe stehen müssten“. Er meinte Pepi Criscenti und sein unermüdliches Bemühen, die Heimbewohner am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, und Rosa Feierabend, die die Grundlage für den heutigen Garten gelegt habe. Landesrätin Stocker nannte den Garten „sinnliche Wahrnehmung von Heimat“ und die Vorwegnahme von dem, was kommende Generationen sich von Pflege erwarten. Dies bekräftigten die Direktorin des Annabergheimes Iris Cagalli und die Referentin aus Kastelbell-Tschars, Monika Rechenmacher. Amtsdirektorin Waldner erweiterte und vertiefte jene Leitlinie vom „Selbstbestimmtes Leben im Alter“, nach der im Annabergheim gearbeitet wird. Die Segnung des Gartens nahm Pfarrer Johann Lanbacher vor. Der eigentlichen Banddurchtrennung ging ein sehr überzeugender Vortrag über die Wirkung von Heilkräutern durch Anna Haringer aus Morter voraus. Günther Schöpf
Günther Schöpf
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