Fraktionspräsident und Ratsmitglied Reinhard Kurz: „Nicht alle sind mit der ‚Variante 2‘ einverstanden.“

Fraktion und Bürger mehr einbinden

Publiziert in 39 / 2012 - Erschienen am 31. Oktober 2012
Eyrs/Laas – Die Fraktion Eyrs als Grundbesitzerin sowie auch die Bevölkerung wollen beim EU-Projekt „Hochwasserschutz Laas“ stärker informiert und eingebunden werden. Dies forderte Reinhard Kurz, Fraktionspräsident von Eyrs und Mitglied des Gemeinderates, bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Er beanstandete, dass in den ­Pressemeldungen zum „3. Flussraum-Forum“ die Bedenken der Fraktion Eyrs nicht erwähnt wurden. „Dabei habe ich mich der Stimme enthalten und die Befürchtungen dargelegt. Nicht alle sind mit der ‚Variante 2’ einverstanden,“ so Kurz. Diese sieht vor, die Eyrser Au als Rückhaltebecken im Falle von 30- und 100-jährlichen Hochwassern zu nutzen. Es gehe um einen Aushub im Ausmaß von ca. 150.000 Kubikmetern auf einer Fläche von rund 21 ha. Kurz forderte, dass die Fraktion und die Bürger rasch aufgeklärt werden. Auch der Gemeindereferent Hubert Telser sprach sich für mehr Information und Diskussion aus. Befürchtungen äußerte auch das Ratsmitglied Raimund ­Niederfriniger. BM Andreas Tappeiner sagte, dass das Hauptziel des Projekts der Hochwasserschutz des Hauptortes Laas sei. Es werde noch Aussprachen mit der Fraktion geben. Auch für ausreichend Information werde man sorgen. Tappeiner warf aber auch ein, dass die Fraktionsverwaltung bei den bisherigen Flussraum-Treffen nicht immer vertreten gewesen sei. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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