Stefan Kröll holte Silber im Kombinationsschnitt.

„Fürstenburger“ holen Gold

Publiziert in 24 / 2016 - Erschienen am 29. Juni 2016
Hartberg/Burgeis - Ende Mai war es wieder soweit. Die 15. Europameisterschaft der Waldarbeiten für Schüler und Studenten fand in Hartberg in der Steiermark statt. Die Fachschule Kirchberg am Walde sprang spontan für das vorgesehene Austragungsland Holland ein, das dieses Großereignis aufgrund der herrschenden Terrorgefahr kurzfristig hatte absagen müssen. Die 78 besten Forstschüler/innen aus 19 Nationen traten gegeneinander an, um ihr Können an der Motorsäge sowie ihr forstlichen Fachwissen zu messen. Für Italien ging die Mannschaft der Fachschule Fürstenburg an den Start. Das Team bestand aus den Schülern Matthias Flarer (Moos in Passeier), Stefan Kröll (Schenna), David ­Vieider (Steinegg) und ­Christoph Plattner (Jenesien). Matthias Perathoner (Wolkenstein in Gröden) war als Reservemann mit dabei. Begleitet und betreut wurden die Schüler von den Fachlehrern Othmar Telfser, Simone Götsch und Klaus Niederholzer. In fünf technischen Disziplinen (Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Fällschnitt, Kettenwechsel und Entasten) mussten die Schüler ihr Geschick beweisen. Die Schüler der Fachschule zeigten solide Leistungen. Besonders gut verlief der erste Teil der Meisterschaft, der dem forstlichen Theorieunterricht gewidmet war. In einem Rundkurs mussten die Schüler als Team 16 Teilaufgaben lösen, wobei forstliches Wissen und Geschick gefragt waren. So mussten forstliche Kennzahlen ermittelt, Baum-, Holz- und Tierarten sowie Schadbilder bestimmt und ­Erste-Hilfe- Maßnahmen durchgeführt werden. In dieser Disziplin konnten die Fürstenburger Schüler erstmals Platz eins erreichen. Im Gesamtklassement gewann das Team aus Österreich vor Slowenien. Italien konnte sich über Bronze freuen. Red
Redaktion
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