Eine Szene der Bühnenschau in der Turnhalle des Realgymnasiums.

Gegen Gewalt und Rassismus

Publiziert in 39 / 2012 - Erschienen am 31. Oktober 2012
Rund 160 Jugendliche beteiligten sich am 23. Oktober im Realgymnasium in Schlanders im Rahmen des Schulprojekts „instant acts“ an Workshops, bei denen die Themen Gewalt und Rassismus im Mittelpunkt standen. Unter der Leitung von 15 jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt, die im Verein Interkunst mit Sitz in Berlin mitarbeiten, wurde getrommelt, getanzt, gesungen, Musik gemacht und diskutiert. Zur großen Bühnenschau in der Turnhalle, gestaltet von den Künstlerinnen und Künstlern, waren zusätzlich ca. 200 Jugendliche gekommen. Das Ziel von „instant acts“ umschreibt der Projektleiter Til Dellers so: „Es sollen Vorurteile und Ängste gegenüber Fremden abgebaut und Möglichkeiten der Begegnung geschaffen werden. Die Jugendlichen sollen selbst entdecken, welche Talente in ihnen stecken, sie sollen Selbstvertrauen gewinnen und erkennen, wie groß der Reichtum in den Kulturen anderer Menschen ist.“ Schlanders war heuer neben Bozen und Brixen einer der Austragungsorte von „instant acts.“ Koordiniert hat den Projekttag an der Oberschule Schlanders Waltraud Plagg, die Koordinatorin des Sprachenzentrums Schlanders.
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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