Im Bild (v.l.): Heinrich Fliri (Sozialrereferent der Gemeinde Schlanders), Angelika Holzknecht (Verwaltungsratsmitglied des Bürgerheims), Roswitha Rinner (Direktorin Martinsheim) sowie Bürgerheim-Präsidentin Monika Wellenzohn.

Gegenseitiger Dank zum Abschied

Publiziert in 44 / 2013 - Erschienen am 11. Dezember 2013
Mals/Schlanders - Etwas mehr als 3 Jahre lang wurden Bewohner des Bürgerheims von Schlanders im „alten Altersheim“ in Mals, das der Stiftung Martinsheim gehört, betreut. Nach den nunmehr erfolgten Umbauarbeiten im Bürgerheim konnten die Schlanders Gäste kürzlich wieder in das Bürgerheim zurückkehren. 24 Bewohner übersiedelten am 3. Dezember, weitere 24 am 4. Dezember. Zu Beginn waren 38 Bewohner in Mals untergebracht, später bis zu 50 und mehr. „Die Mehrheit fühlte sich hier in Mals sehr wohl. Einige wollten gar nicht mehr von hier weggehen“, sagte die Bürgerheim-Präsidentin Monika Wellenzohn bei einer schlichten „Abschiedsfeier“. Sie erinnerte daran, dass vor der Übersiedelung Umbau- und Adaptierungsarbeiten im alten Spital in Mals durchgeführt worden waren. Die Gemeinde ­Schlanders hatte dafür 300.000 Euro bereitgestellt, das Land 280.000 und das Bürgerheim 50.000. Wellenzohn dankte dem gesamten Altersheim-Team von Mals sowie auch den dortigen Freiwilligen. Dankesworte kamen auch seitens der Direktorin des Martinsheims, Roswitha Rinner, und des Hauswirtschaftsleiters Roland Reinalter. Dieser erinnerte daran, dass das Bürgerheim bereit war, während der Ausweichjahre auch rund ein Dutzend ältere Menschen aus den Einzugsgemeinden des Martinsheim aufzunehmen, die sonst in andere Wohn- und Pflegheime hätten ziehen müssen. Zugute kommen dem Martinsheim auch die durchgeführten Arbeiten im alten Spital. Dieses soll - das jedenfalls ist der Wunsch des Martinsheims - für betreutes und begleitetes Wohnen genutzt werden, für die Tagespflege sowie zusätzlich für Menschen mit körperlichen Behinderungen bzw. psychischen Erkrankungen. „Dafür brauchen wir Partner und als solche sind in erster Linie die Gemeinde und die Bezirksgemeinschaft gefordert“, so Reinalter. Die neue Präsidentin des Martinsheims, Daniela di Pilla Stocker, konnte krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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