Hermann Gerstl, Claudia Thöni, Michael Feierabend und Andreas Paris waren Herz und Hirn des Krippenbaukurses 2017. Im Vordergrund die Krippen von Burgl Ladurner (Goldrain, links) und Sepp Wielander (Göflan).
Referent Robert Zagler, Ehrenobmann Luis Perfler und Bürgermeister Helmut Fischer (v.l.) waren Ehrengäste der Ausstellungseröffnung.
Seelsorger Franz Eberhöfer segnete die Krippen. Im Bild die Krippe von Dominik Telser aus Morter.

„Gott hat sich klein gemacht“

Publiziert in 44 / 2017 - Erschienen am 19. Dezember 2017

Goldrain - „...damit er von uns leichter aufgenommen wird“, sagte Pfarrer Johann Lanbacher nach der Lesung aus dem Buch Jesaja. Seelsorger Franz Eberhöfer hatte diesen frühesten Hinweis auf den „Advent“ des Erlösers für die Eröffnung der Krippenausstellung gewählt. Als Goldrainer Referent durfte ihn Robert Zagler vorlesen. Die Segnung der 9 Tiroler und 3 orientalischen Krippen war Abschluss und Höhepunkt eines fast achtwöchigen Krippenbaukurses. Zu den stimmungsvollen Klängen der Latscher Weisenbläser und in Anwesenheit von Bürgermeister Helmut Fischer, Bildungshaus-Obmann Ernst Steinkeller und Direktorin Claudia Santer erinnerten sich die Krippenfreunde Goldrain auch an ihre Wurzeln von vor 25 Jahren. Obfrau Claudia Thöni begrüßte Luis Perfler, Gründer der Krippenfreunde, als Ehrenobmann und Schriftführerin Barbara Feierabend überreichte unter herzlichem Applaus eine Ehrenurkunde. Direktorin Santer und Bürgermeister Fischer nannten die Krippen respektvoll Meisterwerke. Der Krippenbaukurs sei kein Bastelkurs, sondern intensive Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. Lob und Beifall und einen gut gefüllten Geschenkskorb erhielten die Kursleiter Hermann Gerstl, Andreas Paris und Michael Feierabend. So nebenbei sickerte durch, dass heuer erstmals eine große Krippe für die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Latsch gebaut worden sei. Am Tag vor Heiliger Abend werde sie aufgestellt.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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