Die Genehmigung des Haushaltes 2014 stand im Mittelpunkt der Malser Gemeinderatssitzung am 29. November.

Gott sei Dank eigene Einnahmen

Publiziert in 43 / 2013 - Erschienen am 4. Dezember 2013
Mals - Markante Einschnitte bei den Zuwendungen, Kürzungen auf allen Ebenen, Unsicherheiten auf Staats- und Landesebene im Steuerbereich und fehlende Richtlinien der Gemeindenfinanzierung 2014: Wie schwierig es für die Gemeinden ist, die Haushaltsvoranschläge 2014 auf den Weg zu bringen, zeigte sich bei der Sitzung des Malser Gemeinderates. Laut Generalsekretärin Monika Platzgummer Spiess und BM Ulrich Veith müsse man ­heilfroh sei, dass die Gemeinde über Eigenmittel aus E-Werken und Photovoltaikanlagen verfügt. Im „mageren“ Haushalt, den der Rat mit 2 Enthaltungen (Egon Alber und Peppi Stecher) genehmigte, sind im Investitionsteil nur ca. 3,8 Mio,. Euro vorgesehen. „Weitere 2,3 Mio. stehen in der Warteschlange“, so Veith. Zu den größten Vorhaben gehört mit 600.000 Euro der Ankauf eines Areals mit Gebäudes in Tartsch (Gentilini), wo der neue Bauhof entstehen soll. Egon Alber regte an, dieses Vorhaben angesichts der Finanzlage aufzuschieben. Laut Veith hingegen dürfe man sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen. Außerdem sei ein zentraler Bauhof mehr als notwendig. Klare Worte fand Veith auch zur Nordeinfahrt: „Laut Plan hätte sie 350.000 Euro kosten sollen. Wir haben sie mit 252.408 gebaut. Von allen Straßenbauprojekten, die ich kenne, ist die Nordeinfahrt das erste, bei dem mehr Straße rückgebaut als gebaut wurde.“ Bei der Bevölkerung komme die Nordeinfahrt gut an. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.