Im Bild (v.l.): Ingenieur Peter Pohl, Oswald Pilser (Bauhof), Vorarbeiter Hansjörg Stricker, Amtsdirektor und Bauleiter Peter Egger sowie Baustellenleiter Florian Nössing.
Neue Stahlbetonrohre mit einem größeren Durchmesser verbessern das Abflussvermögen im Matatschbach in Kortsch.

Größeres Abflussvermögen für Matatschbach

Publiziert in 5 / 2026 - Erschienen am 10. März 2026

Kortsch - Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz arbeitet derzeit in Kortsch an einem Projekt zur hydraulischen Verbesserung eines Abschnittes des Matatschbaches. Dieser Bach verläuft unter-
irdisch in einem stark beschädigten Wellblechrohr mit einem Durchmesser von 0,8 Metern. „Laut Gefahrenzonenplan ist der bestehende Rohrdurchmesser zu klein, um ein größeres Hochwasser schadlos abzuführen; daher wurde gemeinsam mit der Gemeinde Schlanders ein Maßnahmenplan erarbeitet,“ erklärt Amtsdirektor und Bauleiter Peter Egger. Die Gemeinde Schlanders hatte ein Ausführungsprojekt zur Sanierung und hydraulischen Verbesserung des beschädigten Bach-Abschnittes ausgearbeitet. Projektant für die Gemeinde ist der externe Freiberufler Peter Pohl, Projektant seitens der Wildbachverbauung ist Peter Egger.

„Das Projekt umfasst den Abbau der bestehenden Rohrleitung aus Wellblechrohren und die Neuverlegung von Stahlbetonrohren mit einem größeren Durchmesser von einem Meter, wodurch ein wesentlich besseres Abflussvermögen garantiert werden kann“, berichtet Baustellenleiter Florian Nössing. Zudem errichtet und erneuert der Bautrupp mit Vorarbeiter Hansjörg Stricker die Wasserentnahmestellen für Löscheinsätze der Freiwilligen Feuerwehr. „Durch die überaus gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und unserem Amt konnte in kurzer Zeit ein für viele Anrainerinnen und Anrainer gravierendes hydraulisches Problem am Matatschbach in Kortsch optimal gelöst werden“, so Egger. In das Projekt werden 180.000 Euro investiert. Die Wildbachverbauung hat Ende Jänner mit den Arbeiten begonnen und schließt sie voraussichtlich Mitte März ab. Da der Bach in diesem Abschnitt unter einem Gehsteig verläuft, wurde vereinbart, dass das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung den Austausch der
Rohrleitung finanziert und durchführt und die Gemeinde im Anschluss die Arbeiten zur Neuerrichtung des Gehsteiges übernimmt.

Landespresseamt

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