Die „Verletzten“ wurden in der Mittelschule erstbehandelt und triagiert.

Großübung in Prad

Publiziert in 37 / 2014 - Erschienen am 22. Oktober 2014
Prad - Bei Schadensereignissen mit vielen Verletzten ist es wichtig, dass Notärzte und Rettungshelfer möglichst rasch bestimmen können, welche der Verletzten sofort und wie zu behandeln sind, welche warten können und für wen jede Hilfe zu spät ist. Die Triagierung, wie man diese Sichtung oder Einteilung von Patienten in der Fachsprache nennt, war einer der Schwerpunkte einer groß angelegten Rettungsübung, die am Samstag in Prad stattgefunden hat. Als Szenario war ein Brand in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung angenommen worden. Es galt, 15 „Patienten“, darunter 4 mit mittelschweren bis schweren Rauchgas- und Brandverletzungen, zu bergen, in die nahe gelegene Mittelschule zu bringen und dort je nach Verletzungsrad zu triagieren und zu behandeln. An der gelungenen Großübung waren die Feuerwehren Prad, Lichtenberg, Stilfs, Sulden und Schluderns beteiligt, die Weiß-Kreuz-Sektionen Prad, Sulden, Mals, Vinschgauer Oberland und Schlanders mit der SEG (Schnelleinsatzgruppe), Werner Calliari, Facharzt für Anästhesie und Notarzt, die Ärztin Bettina Skocir, der Arzt Wunibald Wallnöfer sowie die Carabinieri und die Gemeindepolizei. Mitverfolgt haben die Übung, bei der die insgesamt ca. 100 Rettungshelfer den Ablauf bei einem Massenanfall von Verletzen trainieren konnten, u.a. auch Bezirkspräsident Andreas Tappeiner, die Direktorin der Sozial­dienste, Karin ­Tschurtschenthaler, und Bürgermeister Hubert ­Pinggera. Sepp
Josef Laner
Josef Laner

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