Karl Weissenhorn, vulgo „Lauda“

„Hätte schlimmer enden können“

Publiziert in 34 / 2012 - Erschienen am 26. September 2012
Reschen/Bozen - Beim Mann, der am 11. September auf den Talferwiesen in Bozen von einem jungen Mann überfallen wurde, handelt es sich um den 62-jährigen, aus Glurns stammenden und in ­Reschen wohnhaften Karl Weissenhorn. Der „Lauda“ - so sein Spitzname - war jahrelang nicht mehr in Bozen gewesen. An diesem Tag wollte er ein Amt aufsuchen. Der junge Mann, der ihm später die Geldtasche abnehmen wollte, hatte dem gutgläubigen „Lauda“ gesagt, dass er ihm folgen solle, denn er wisse, wo sich dieses Amt befinde. Auf den Talferwiesen kam es dann zum Überfall. „Zwei Euro nahm er mir ab, aber ich wehrte mich und wir rauften,“ so Karl. Er ist froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist, und möchte die Leute warnen: „Man muss heutzutage aufmerksam sein.“ Dass wegen des Überfalls Ordnungshüter und Rettungskräfte anrückten und auch ein Hubschrauber alarmiert wurde - eine Frau hatte angegeben, dass der Überfallene in den Fluss gestoßen worden sei - nahm „Lauda“ gelassen, ebenso die Schlagzeilen in den Medien am Tag danach. Erst nach längerem Hinsehen - „das ist ja mein Rucksack und meine Schildkappe!“ - ließ er sich überzeugen, dass er es ist, der da im „Alto Adige“ abgebildet ist. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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