Beim Auszählen der Stimmen.

Hauchdünnes Ja in Taufers

Publiziert in 13 / 2013 - Erschienen am 10. April 2013
Taufers - Mit einer nur sehr knappen Mehrheit hat sich die wahlberechtigte Bevölkerung von Taufers im Münstertal bei der Bürgerbefragung am 7. ­April dafür ausgesprochen, am Rambach ein Wasserkraftwerk mit einer maximalen Nennleistung von 3 MW zu errichten. 287 Bürger (51,62%) stimmten mit Ja, 269 (48,38%) mit Nein. Das Beteiligungsquorum von 30 Prozent wurde deutlich überschritten. Von den insgesamt 1.139 Wahlberechtigten waren 558 zur Abstimmung gegangen, was einer Beteiligung von 48,99% entspricht. Ein Stimmzettel war weiß, einer ungültig. Das Ergebnis hat bindenden Charakter. Das heißt, dass die Gemeinde Taufers jetzt gemeinsam mit der Gemeinde Mals die Errichtung eines Kraftwerks mit einer maximalen Nennleistung von 3 MW anstreben wird. Es ist der gesamte Iter zu durchlaufen, beginnend mit dem Ansuchen um die Konzes­sion. In der Gemeinde Mals hatten sich im November des Vorjahres 58,49% der Abstimmenden für ein Kraftwerk am Rambach ausgesprochen. Was sich die beiden Gemeinden nicht wünschen, ist, dass die Konzession an Private geht. Sie wollen daher ein möglichst gutes Projekt ausarbeiten lassen. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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