Die 1946er mit dem Thema Energie

Hoader Sechser feiern Fasching

Publiziert in 5 / 2006 - Erschienen am 8. März 2006
St. Valentin auf der Haide – In unserer Ausgabe vom 8. Februar haben wir „das etwas andere Jahrgangstreffen“ der Hoader Sechser vorgestellt. Am 19. Februar fand der Faschingsumzug der Jahrgänge 1926, 1936, 1946, 1956, 1966, 1976, 1986 und 1996 von St. Valentin statt. Auch das erste 2006er Baby fehlte nicht. Die Vertreter der besagten Jahrgänge konnten rund 800 Zuschauer nach St. Valentin locken und sorgten für eine fröhliche Fasnachtsunterhaltung. Dazu gab es ein großes Wiedersehen mit den Jahrgangskollegen und Schulkameraden der teilnehmenden Jahrgänge. Die Faschingsnarren zogen mit 12 Wägen rumorend durch das Dorf und weckten auch den letzten Hoader Winterschläfer auf. Der Umzug der Sechser wurde von der Freiwilligen Feuerwehr St. Valentin auf der Haide, der Musikkapelle St. Valentin und dem Amateur Ski Club Haid Raiffeisen tatkräftig unterstützt. Für die Festwagen hatten sich die Hoader etwas Besonderes ausgedacht. Von der Loveparade bis zum zeitkritischen Thema Energie und der traditionellen Altweibermühle wurde vieles dargeboten. Die Faschingsnarren hatten keine Mühen gescheut und begeisterten nach einer langen Pause wieder die Massen. Die Gründer dieser Idee hätten sich vor einigen Jahrzehnten wohl nicht erträumen lassen, dass diese Veranstaltung in St. Valentin zu einer Tradition werden sollte, die sich alle 10 Jahre wiederholt. Im Zeichen der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der generationsübergreifenden Kommunikation hatten sich die intensiven Planungen gelohnt und nahezu alle Jahrgänge waren vollzählig als Barden des Faschingsumzugs zu finden. Faschingsnarren im Alter von wenigen Monaten bis hin zu den 80-Jährigen zeigten volle Begeisterung. Manch ein Hoader Sechser blickte nostalgisch auf die jüngeren Jahrgänge und erinnerte sich an die vergangenen Faschingsumzüge. Die meisten können behaupten, dass sich in diesem 10-Jahresrhytmus viel geändert hat. Viel Zeit ist vergangen, man hat viel Schönes, aber auch Bitteres erlebt. Jedoch erinnert man sich beim Anblick der Festwagen auch an die jungen Jahre und kann sich schnell mit der jungen Generation identifizieren. Auch diese Gegebenheit schaffte es, besondere Brücken zwischen allen Altersstufen zu schlagen. Die Behauptung, dass den Hoader Sechsern das Narrentum im Blut liegt, konnte wieder bewahrheitet werden.

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