BM Ulrich Veith

Höchstens 2,539 Mio. Euro

Publiziert in 12 / 2015 - Erschienen am 1. April 2015
Mals - Einhellig stimmte der Malser Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung der laufenden Amtsperiode der Übernahme des Stromverteilernetzes und der Verteileranlagen im Gemeindegebiet Mals zu, legte aber auch Bedingungen fest. Dazu gehört vor allem eine Obergrenze des Übernahmepreises. Sollte der Preis, der noch immer nicht definitiv feststeht, die Grenze von 2,539 Mio. Euro übersteigen, landet das Thema erneut im Gemeinderat. Außerdem kündigte BM Ulrich Veith eine neutrale Wirtschaftlichkeitsberechnung an, zumal das Vinschgauer Energiekonsortiums (VEK), das zusammen mit den betroffenen Gemeinden eine eigenständige Stromverteilung im Obervinschgau anstrebt, noch kein klares Führungskonzept vorgelegt habe. Mit dem am 24. März gefassten Beschluss hat der Gemeinderat den Bürgermeister beauftragt, den Kaufvorvertrag mit der ­SELNET zu unterzeichnen. Auch einer Akontozahlung in Höhe von ca. 126.000 Euro stimmte der Rat zu. Ob es tatsächlich gelingt, die Netzübernahme innerhalb des heurigen Jahres auf die Reihe zu bringen, bleibt abzuwarten. Es gibt auch skeptische Stimmen, speziell was die Wirtschaftlichkeit des Unterfangens betrifft. Von der eigenständigen Verteilung erhofft man sich vor allem einen besseren Dienst für die Bürger und möglichst günstige Stromtarife. Der Übernahmepreis bereitet etlichen Gemeindeverwaltern und Räten allerdings Kopfzerbrechen. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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