Mit der „Totenstille“ an der Talstation der Tarscher Skigebietes soll es ab dem Frühjahr 2014 vorbei sein.

Im Frühjahr soll’s losgehen

Publiziert in 3 / 2014 - Erschienen am 29. Januar 2014
Latsch - Der 23. Jänner war für die Gemeinde Latsch ein kleiner Freudentag. An diesem Tag hat eine einheimische Investorengruppe, die sich hauptsächlich aus Touristikern zusammensetzt, für 1,28 Mio. Euro - Spesen nicht inbegriffen -, das Skigebiet Tarscher Alm ersteigert, sprich den Zubringerlift, die Skilifte, die Talstation, das Berggasthaus und weitere Anlagen. Nach 4 Leerläufen konnte das „Erbe“ des Spaniers Jaime Lorenzo Blanco somit endlich verkauft werden. Bei der ersten Versteigerung hatte der Ausrufpreis noch 2,2 Mio. Euro betragen. Sowohl die Gemeindeverwaltung als auch der Tourismusverein Latsch-Martell sind froh, dass örtliche Investoren eingestiegen sind. Wie der Gemeindereferent Harald Plörer und der Tourismusvereins-Präsident Günther Pircher dem der Vinschger gegenüber übereinstimmten, werde nun alles daran gesetzt, den Zubringerlift für den Sommerbetrieb 2014 in Betrieb zu nehmen. „Wir möchten, dass der Lift ab dem Frühjahr läuft“, so Pircher. Bis dahin sei noch einiges zu tun. So soll etwa mit den Investoren eine eigene Gesellschaft gegründet werden. „Die Führungsgremien des Tourismusvereins und auch die Betriebe haben erkannt, welch große Bedeutung dem Sommerbetrieb zukommt“, so Pircher. Wie er ist auch Plörer überzeugt, dass die Wiederinbetriebnahme des Zubringerliftes nicht nur für die gesamte Gemeinde Latsch wichtig ist, sondern auch für die Gemeinden Schlanders, Kastelbell-Tschars und darüber hinaus. Das Wandergebiet auf der Tarscher Alm und Umgebung werde von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt. Ob auch der Winterbetrieb erneut aufgenommen werden kann, ist derzeit noch offen. Eine finanzielle Unterstützung seitens des Gemeinde ist übrigens nicht vorgesehen. Eine Aufwertung sollen ab dem heurigen Sommer auch wieder die Latscher Alm und die Tarscher Alm erfahren. Sie sollen im Herbst länger geöffnet bleiben. Völlig unabhängig von der Wiederbelebung des Sommerbetriebs macht sich die Gemeinde derzeit auch Gedanken über eine Nutzung der Wasserkraft in Tarsch. Sepp
Josef Laner
Josef Laner

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