Der neue Spielplatz in Katharinaberg konnte nicht mit allen Geräten bestückt werden, weil in der Nähe ein denkmalgeschützter Hof steht.

In Katharinaberg wurde Bilanz gezogen

Publiziert in 19 / 2014 - Erschienen am 21. Mai 2014
Einmal im Jahr lädt die SVP-Ortsgruppe ihre Volksverteter zu einer Rückschau ein. Katharinaberg - „Wir haben bewegte Zeiten hinter uns“, stellte Bürgermeister Karl Josef Rainer vor 40 Bürgerinnen und Bürgern fest. Es folgte eine lange Liste von abgeschlossenen und in Planung befindlichen Projekten und Vorhaben. Sie reichte vom Steinschlagschutz über die Regelung von Eigentumsverhältnissen zum Glasfasernetz. „Für uns, aber vor allem für zukünftige Generationen wird der Begriff Gemeinwohlökonomie zunehmend an Bedeutung gewinnen“, schloss der Bürgermeister seine Ausführungen. Gerhard Müller, sein Stellvertreter, streifte als Finanz- und Sozialreferent den Gemeindehaushalt und gab einen Überblick über die demografische Entwicklung. 11 Geburten habe es 2013 gegeben und neun Todesfälle. 28 Personen seien zu- und 32 abgewandert. Als Vertreter von Katharinaberg konnte er mit dem umgebauten Vereinshaus, den öffentlichen Toiletten und dem neuen Spielplatz eine sehr positive Bilanz vorweisen. Für Juni stellte er die Einrichtung eines Bankomat-Schalters in Aussicht. Angedacht seien zudem Parkplätze außerhalb des Dorfes und ein Bolzplatz. Die Verhältnisse im abgelaufenen Winters hätten den Ankauf eines Notstromaggregates notwendig gemacht. Energie- und Umweltreferent Hubert Variola kündigte den Ausbau des Recyclinghofes und das Ende der Wertstoffinseln an. Außerdem stünde auch in Schnals der Einsatz von Wasseruhren bevor. Als Referent für Handwerk und Sport kam auch Harald Rainer auf die gelungenen Baumaßnahmen in Katharinaberg, auf das Projekt Kegelbahn in der Sportzone und auf den Ankauf eines Vereinsbusses zu sprechen. Zuständig für das Straßen- und Wegenetz ging Josef Götsch auf das Abrutschen der Straße bei Untervernatsch und deren Folgen ein und lobte den Einsatz der „Schneeräumer“ im zurückliegenden Winter. In ihren Wortmeldungen brachten die Bürger vor allem die Sorge zum Ausdruck, nicht ans schnelle Internet angebunden zu werden. Sie beklagten unzureichende Telefonverbindungen, das Fehlen eines Gastlokales am Abend und fürchteten mögliche Einschränkungen durch den Ensemble-Schutz. Im Großen und Ganzen konnte aber SVP-Ortsobmann Josef Pföstl Zufriedenheit mit der Arbeit der Verwalter feststellen. Erfreut über das große Bürgerinteresse - es waren mehr als 10% der Bevölkerung anwesend - zeigte sich Ehrengast Albrecht Plangger. Er beruhigte die Schnalser - „Auch wir Oberländer haben die Wasseruhren überlebt“ - und berichtete aus dem Parlament. Eindringlich appellierte er, zur Europa-Wahl zu gehen. Nicht ganz abfinden könne er sich mit dem SEL-Anteil am Schnalser E-Werk, fügte er hinzu. Bürgermeister Rainer kündigte für den 5. Juni, 20 Uhr, im Vereinshaus von Unser Frau, eine Informationsversammlung zur Gesundheitsstudie Chris an. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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