Legacoopbund-Vertreter in Schlanders (v. l.): Simone Bragagna, Monica Dascenzo, Heini Grandi, Stefano Ruele, Monica Devilli und Paola ­Cardinaletti

Infos über Genossenschaftswesen

Publiziert in 36 / 2013 - Erschienen am 16. Oktober 2013
Schlanders - „Die Genossenschaft ist eine Unternehmensform, die es den Bürgern ermöglicht ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“ Unter diesem Motto stand die Eröffnung von „CoopPoint on the road“ in Schlanders. Drei Tage lang reiste der Legacoopbund-Infoschalter CoopPoint durch Südtirol, um über das Genossenschaftswesen zu informieren. Das Genossenschaftsmodell bietet viele Möglichkeiten für eine wirksame Sozialpolitik, die Förderung des weiblichen Unternehmertums und die Entwicklung des Kultur- und Sportsektors. Genossenschaften können auch eine Lösung für die aktuellen Probleme der Jugendarbeitslosigkeit und der Betriebsschließungen darstellen. Monica Devilli (Abteilung Promoting Office von Legacoopbund): „Seit 2012 nutzten ca. 150 Gruppen die Beratungstätigkeit von CoopPoint für die Gründung einer Genossenschaft. 2013 wurden 10 neue Genossenschaften gegründet“. In Schlanders standen die Sozialgenossenschaften Typ B im Mittelpunkt. Deren Ziel ist die Arbeitsintegration von benachteiligten Menschen. „Die Sozialgenossenschaften ergänzen die Dienstleistungen des Sozialstaates und bieten Produkte und Dienstleistungen als Unternehmen auf dem freien Markt an“, so Legacoopbund-Vorsitzender Heini Grandi. Auch die Vizebürgermeisterin von Schlanders, Monika Holzner Wunderer, Gemeindereferent Heinrich Fliri und Konrad Meßner (Sozialgenossenschaft Kairos) waren gekommen. red
Vinschger Sonderausgabe

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