Bei der Abschlussveranstaltung durfte ein Gruppenfoto nicht fehlen.
Zufriedene Verantwortliche (v.l.): Caroline Danieli, Tanja Paulmichl, Viktoria Wegmann, Claudia Zerzer, Karin Tschurtschenthaler und Luljeta Hasani.

Junge Menschen verbinden

„Hond in Hond“ wieder ein voller Erfolg.

Publiziert in 10 / 2026 - Erschienen am 19. Mai 2026

Mals - Zusammen eine schöne Zeit verbringen, gemeinsam profitieren: Darum geht es im Projekt „Hond in Hond - Freizeit mitnond“. Die Initiative des Bereiches Kinder und Jugendliche der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Vinschgau ermöglicht, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung, mit Migrationshintergrund oder mit Bedarf an sozialen Kontakten mit Oberschüler/innen Zeit verbringen. Für das Projekt, das heuer zum 16. Mal stattfand, waren auch diesmal wieder Tanja Paulmichl und Caroline Danieli von der Bezirksgemeinschaft verantwortlich. In der Planungsgruppe saßen zudem Vertreterinnen weiterer Institutionen: Viktoria Wegmann (OSZ MALS), Luljeta
Hasani (Projekt SAI), Claudia Zerzer (Aktive Eltern von Menschen mit Behinderungen), Daniela di Pilla (Sprachenzentrum) sowie Johanna Stecher (Pädagogisches Beratungszentrum). Das Projekt sei einmal mehr ein voller Erfolg gewesen, unterstrichen Paulmichl und Danieli. 20 Oberschüler/innen vom OSZ Mals, 4 vom OSZ Schlanders und 4 von der Fachschule Kortsch nahmen daran teil. 18 Kinder und Jugendliche wurden in ihrer Freizeit begleitet. „Es waren mehr teilnehmende Oberschüler/innen als in den vergangenen Jahren“, freuten sich Paulmichl und Danieli bei der Abschlussveranstaltung in der Kegelbahn Sportwell in Mals. Dies hänge auch damit zusammen, dass heuer erstmals Drittklässler/innen daran teilnehmen konnten. Das solle in den nächsten Jahren beibehalten werden. Auch neu war heuer, dass Sponsoren mit ins Boot geholt wurden, die für freie Eintritte oder kleine Imbisse sorgten. Je zwei Oberschüler/innen trafen sich im Laufe eines Schuljahres mehrmals mit dem teilnehmenden Kind oder Jugendlichen in der Freizeit. Je nach Interesse und Fähigkeiten wurden unterschiedliche Freizeitaktivitäten geplant und umgesetzt. Verschiedene Tätigkeiten standen für die Teilnehmenden auf dem Programm, unter anderem Muffins backen, Kino, Fußball, Tennis, Eislaufen, Basteln, Spaziergänge oder Ausflüge ins Algunder Einkaufszentrum ALGO. 

„Schade, dass es vorbei ist“ 

Die Rückmeldungen der Kinder und Jugendlichen waren durchwegs positiv. „Mir hat es sehr gut gefallen, schade, dass es vorbei ist“, war etwa eine davon. Auch die Oberschüler/innen konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, wie in Stellungnahmen klar wurde. Zwei davon: „Wir sind Vorbilder für die Kinder und tragen viel Verantwortung, wir müssen geduldig sein und viel Empathie zeigen“; „Es ist wichtig, andere zu integrieren und offener gegenüber anderen zu sein“. Auch die Eltern brachten ihre Wertschätzung für das Projekt zum Ausdruck und sprachen von einer großen Entlastung. Karin Tschurtschenthaler, die Direktorin der Sozialdienste, unterstrich bei der Abschlussfeier ebenfalls den Stellenwert des Projekts.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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