Das 4,1 Hektar große Kasernenareal in Schlanders steht jetzt zum Großteil im Gemeindebesitz.

Kaserne gehört jetzt der Gemeinde

Publiziert in 1 / 2014 - Erschienen am 15. Januar 2014
Schlanders - Bereits am 19. Dezember hatte der Schlanderser Gemeinderat einstimmig beschlossen, vom Land das Kasernenareal Drusus anzukaufen. Weil das Vermögensamt des Landes mit den Parametern der Schätzungen nicht ganz einverstanden war, trat der Gemeinderat am 27. Dezember zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. „Es geht um geringfügige Änderungen des Kaufpreises und der Zweckbestimmung der Flächen“, erläuterter BM Dieter Pinggera. Anstelle von 10.000 Quadratmetern sind nun 15.000 Quadratmeter für institutionelle Zwecke, sprich für öffentliche Einrichtungen, zu reservieren. Weitere 15.000 Quadratmeter können der privaten Nutzung zugeführt werden. 9.000 Quadratmeter behält sich das Land für die Erweiterung des Oberschulzentrums (Gewerbeoberschule) zurück. Der Kaufpreis beträgt nicht mehr 1,9 Mio Euro, sondern 2,055 Mio. Euro. „Das ist immer noch ein sehr günstiger Preis“, sagte Pinggera. Alle 16 anwesenden Gemeinderäte stimmten den Änderungen zu. Zeitgleich genehmigte auch die Landesregierung die abgeänderten Vertragsbedingungen. Der Vertrag wurde am 30. Dezember unterschrieben. Die 2,055 Mio. Euro sollen ab 2014 in Raten zurückgezahlt werden. Der Ankauf des Kasernen-Areals eröffnet der Gemeinde Schlanders in Zukunft große Entwicklungsmöglichkeiten, die noch im Detail zu definieren sind. Die Abbruchkosten in Höhe von ca. 2,5 Mio. Euro hat die Gemeinde zu tragen. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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