Keine Auflassung von Diensten

Publiziert in 9 / 2013 - Erschienen am 13. März 2013
Schlanders - Mit einer erfreu­lichen Nachricht wartete der ärztliche Leiter des Krankenhauses, Anton Theiner, bei der Begrüßung des neuen Primars auf: Die Arbeiten für den Umbau des Bettentraktes wurden vergeben und sollen im Mai beginnen. 1.000 Arbeitstage stehen der Firma ­Unionbau aus Sand in Taufers für die Arbeiten zur Verfügung. Die Patienten, die während eines Teils der Bauphase nicht untergebracht werden können, „werden in ­Meran aufgenommen,“ sicherte die Bezirksdirektorin zu. - Dass im Krankenhaus keine Dienste aufgelassen werden, sicherte kürzlich Landesrat Richard ­Theiner im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders zu. Neben vielen Bürgermeistern aus dem Vinschgau nahmen auch Vertreter der Ärzteschaft sowie der Verwaltung des Gesundheitsbezirks am Treffen teil. Klar deponiert habe man laut Bezirkspräsident Andreas Tappeiner die Forderung, wonach der Bettenabbau möglichst moderat zu erfolgen habe und die Zahl von ca. 100 Betten zu halten sei. Auch den Aspekt, dass das Krankenhaus Schlanders ein große Arbeitgeber im Tal ist, habe man deponiert. Zusätzlich zur Hüft- und Knieprothetik solle das Krankenhaus noch in weiteren Bereichen als Kompetenzzentrum ausgebaut werden. Außerdem seien die Krankenhäuser Meran und Schlanders grundsätzlich als „gleichwertige Partner“ anzusehen. Im Klartext: Das KH Schlanders dürfe nicht zu einer Art „Anhängsel“ von Meran werden. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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