„Kosten sind angemessen“

Publiziert in 18 / 2014 - Erschienen am 14. Mai 2014
Spondinig - „Für dieses Projekt hat das Land offensichtlich Geld genug. Ein Privater könnte sich so ein Mauerwerk nie leisten. Das ist nun wirklich übertrieben“. Solche Kommentare zum Kreisverkehr, der zurzeit in Spondinig entsteht, sind nicht selten zu hören. Auch bei der Versammlung der LVH Bezirke Ober- und Untervinschgau hieß es, dass hier nicht gerade sparsam mit Steuergeld umgegangen wird. Wie Ingenieur Siegfried Pohl, der verantwortliche Bauleiter, dem der Vinschger bestätigte, seien die Ausgaben angemessen und keineswegs übertrieben. Die Ausgaben für die reinen Bauarbeiten belaufen sich auf 736.000 Euro. Rechnet man die Kosten für die Grundbeschaffung dazu, die Mehrwertsteuer, die technischen Spesen und weitere Ausgaben, kommt eine Summe von 1,184 Mio. Euro heraus. Die hohen Stützmauern seien notwendig, um den Hang abzusichern. „Bestünde der Hang aus Felsen, hätte man die Arbeiten vielleicht billiger ausführen können“, so Pohl. Er erinnert auch daran, dass das ­erste Projekt von der Landschaftsschutzkommission nicht genehmigt wurde. Nachdem er das Projekt zusammen mit Architekt Arnold Gapp, der das Vorhaben gestalterisch begleitet, im Detail präsentiert hatte, sagte die Kommission Ja. „Es sollte nicht eine einfache Straßen­mauer entstehen, sondern ein für den Vinschgau charakteristisches Mauerwerk in Stelenform, das einer Trockenmauer ähnelt“, so Pohl. Es seien auch Bepflanzungen und Begrünungen vorgesehen. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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