lvh-Ortsobfrau Hildegard Spechtenhauser.

Krankenhaus: auch lvh kämpft

Publiziert in 5 / 2015 - Erschienen am 11. Februar 2015
Martell - Trotz der Bürokratielast und der schwierigen Rahmenbedingungen bei den Ausschreibungen blicken die Marteller Handwerker im lvh zuversichtlich in die Zukunft. Ein großes Thema bei der Jahreshauptversammlung war außerdem das Krankenhaus in Schlanders. lvh-Ortsobfrau Hildegard Spechtenhauser und lvh-Bezirksobmann Andreas Nagl sprachen sich für den Erhalt des Krankenhauses in seiner jetzigen Form aus. „Wenn wir das Krankenhaus verlieren, verlieren wir auf Dauer auch unsere Hausärzte“, warnte Regionalassessor Sepp Noggler. Das Gesundheitswesen dürfe nicht zentralisiert werden. Hildegard Spechtenhauser forderte eine Erleichterung und Verbesserung bei der Vergabe und beim Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen. Der Jugendarbeitslosigkeit sei mit einer guten Lehrlingsausbildung entgegenzuwirken. Andreas Nagl verwies auf die Bedeutung der Berufsschule. Als notwendig erachtet er die Integration der Arbeitssicherheitskurse in die Lehrpläne. Nagl kündigte für die nahe Zukunft eine bezirksübergreifende Wirtschaftsschau an. BM Georg Altstätter versicherte den Handwerkern, dass die öffentlichen Bauprojekte in Martell möglichst an heimische Betriebe vergeben werden. Er rief die Handwerker dazu auf, sich bei Ausschreibungen nach Möglichkeit gemeinsam zu bewerben. red
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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