Viele wirken mit, um das Kulturfest m&m jedes Jahr zu einer besonderen Veranstaltung zu machen.

Laas im Zeichen von m&m

Publiziert in 27 / 2015 - Erschienen am 22. Juli 2015
16. Auflage von „Marmor & Marillen“ sowie m&m-Zeitung vorgestellt. Laas - Schon seit vielen Jahren steht Laas jeweils am ersten Wochenende im August im Zeichen des Kulturfestes „Marmor & Marillen“. Auf was sich die Besucher bei der heurigen 16. Auflage freuen können, wurde am 15. Juli Hand in Hand mit der Vorstellung der m&m-Zeitung 2015 in Rudi Gartners Fohlenhof bekannt gegeben. Zusätzlich zum eigentlichen m&m-Fest am 1. und 2. August mit 40 ausgesuchten Marktständen, Marillen-Verkauf, Musik, Unterhaltung, Kunst und vielen Angeboten für Kinder gibt es auch ein umfangreiches Vorprogramm. Marmorwerkstatt Am 23. Juli um 20 Uhr wird auf dem Dorfplatz die 6. internationale Marmorwerkstatt eröffnet. 10 Künstler aus aller Welt werden erwartet. Sie werden am 24. Juli am „Santl“ mit der Anfertigung von Marmorsäulen zum Thema „70 Jahre Frieden“ beginnen. Bis zum 1. August kann man den Künstlern täglich von 9 bis 18 Uhr über die Schulter schauen. Am 24. Juli um 19.30 Uhr steht in der Fachschule für Steinbearbeitung ein „Werkstattgespräch“ mit Jakob Bill aus der Schweiz auf dem Programm. Am 31. Juli um 18 Uhr steigt im Dreispitz zum Abschluss das Künstlerfest „LaasART“. Am 25. Juli laden „MarmorPlus“ und die Laaser Küchenmeister zur 6. Laaser Festtafel am Eingang des Weißwasserbruchs ein. Mehrere Ausstellungen Auch mehrere Ausstellungen können im Rahmen von m&m besichtigt werden: Markus Daniel zeigt Radierungen und Druckbücher in der Marxkirche (Eröffnung am 30. Juli um 18 Uhr). Im Ex-Möbelgeschäft Reisinger sind ab 1. August um 10 Uhr Werke von Gianfranco Bonora (Marmor-Holz–Farben) sowie von Carmen Bonora („eARTh“ – Kreislaufkonzept) zu sehen. Johann Tscholl stellt im Gasthaus „Zur Krone“ ab 1. August unter dem Motto „Zyklus Mensch“ Zeichnungen, Tusche auf Papier und Materialbilder aus. Am 31. Juli um 19 Uhr wird in der Fach­schule für Steinbearbeitung eine Aus­stellung von Erich Stecher eröffnet. Große Strahlkraft Wie m&m-Koordinator Dieter Spechtenhauser, Bürgermeister Andreas Tappeiner, der Präsident des Tourismusvereins Schlanders-Laas, Karl Pfitscher, der VI.P-Verantwortliche für den Verkauf der Marillen, Gerhard ­Eberhöfer, sowie MarmorPlus-­Präsident Thomas Tappeiner übereinstimmten, strahlt das einzigartige Kulturfest m&m mittlerweile weit über den Vinschgau und auch die Landesgrenzen hinaus. Allen, die sich - in welcher Form auch immer - für das Kulturfest einbringen, gebühre großer Dank. Ein besonderer Dank wurde auch allen Autoren ausgesprochen, die Beiträge für die umfangreiche, schön bebilderte und mit interessanten Texten bestückte m&m-Zeitung 2015 geliefert haben. „Wir hoffen auf gute Ernte“ „Laut dem heutigen Stand gehen wir von einer guten Marillen-Ernte 2015 aus. Wir hoffen natürlich weiterhin auf gute Wetterverhältnisse“, sagte Gerhard Eberhöfer. Mengenmäßig dürfte es heuer im Vinschgau zwar keine Rekordente geben, „aber wir rechnen dennoch mit einer stattlichen Menge zwischen 350 und 360 Tonnen.“ Die Früchte seien groß und von sehr, sehr guter Qualität. Die Haupternte falle just in die Zeit rund um das m&m-Fest (Ende Juli bis Anfang August). Beim Fest werden übrigens in der Regel zwischen 5.000 und 7.000 Kilogramm Marillen verkauft. Eintrittspreis „Um den Vereinen entgegenzukommen und sie weiterhin für die Mitarbeit zu motivieren, halten wir auch heuer am Eintrittspreis fest“, sagte Spechtenhauser (am 1. und 2. August jeweils 3 Euro; Zweitageskarte für 5 Euro). Allerdings bekommen die Besucher den Eintrittspreis laut Spechtenhauser wieder in Form von Skontogutscheinen zurück. Weitere Informationen zu m&m 2015 gibt es im Internet (www.laas.info). Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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