Die „Pamper“ kehrten ins Schnalstal zurück.

„Lasst uns alle Pamper sein“

Publiziert in 33 / 2014 - Erschienen am 24. September 2014
SCHNALS - Vor rund drei Jahren ist der Schafübertrieb vom ­Schnalstal in das Ötztal und wieder zurück ins Unesco-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen worden. Diese so genannte Transhumanz reicht auf das Jahr 1415 zurück und feiert damit im nächsten Jahr ihr 600-jähriges Jubiläum. Ein Grund mehr diese uralte wertvolle Tradition noch intensiver ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Deshalb wurde von der Ötztaler Initiative Pro Vita Alpina und dem Schnalser Kulturverein ein Kalender für das Jahr 2015 verwirklicht. Aus über 130 Bilder von Fotografen von überall her - von Schlanders bis Paris - wählte eine Jury die passendsten aus. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Kalender „Kulturerbe Transhumanz. Schafe. Schäfer. Sommerweiden“, zeigt auf eine beeindruckende Art und Weise „eine wertvolle Tradition unseres Landes und ein wichtiges Schnalstaler Kulturgut“, so Monika Gamper, Vizepräsidentin des Kulturvereines Schnals bei der Kalendervorstellung, die im Rahmen eines Hirtenfestes in Kurzras stattfand. Passend dazu kehrten die rund 4.000 Schafe ins Schnalstal zurück. Die Texte des Kalenders stammen vom Publizisten Sebastian Marseiler und sollen unterhalten, informieren und nachdenklich stimmen. „Pamper (Tiroler Ausdruck für Schafe) sein heißt gut drauf sein. Also lasst uns doch alle Pamper sein“, forderte der Kulturpublizist bei der Kalendervorstellung. AM
Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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