Bestätigung und Fortsetzung der Erfolgsgeschichte Partnerschaft: Manfred Scharfenberger, Clemens Körner, Maria Böhmer, Georg Altstätter, Peter Eberhard, Roni Zürkes und Josef Maschler.

„Man muss im Leben immer für neue Anfänge sorgen“

Publiziert in 37 / 2015 - Erschienen am 21. Oktober 2015
Die Partnergemeinden Martell und Dudenhofen im Landkreis Rhein-Pfalz möchten die 40-jährige Freundschaft festigen und mit Leben füllen. Martell - Der im Titel zitierte Satz der Schriftstellerin Monika Maron findet sich im Netzauftritt der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Maria Böhmer. Sie war Ehrengast im Bürgerheim von Martell und wohnte einer würdigen Feier bei, mit der Bürgermeister Georg Altstätter und sein Amtskollege in Dudenhofen, Peter Eberhard, den „neuen Anfang“ einer erfolgreichen Gemeinde-Partnerschaft bekundeten. Die ranghöchste, deutsche Politikerin, die jemals Martell besucht hat, hatte natürlich an ihre eigenen Anfänge gedacht, als sie schrieb: „Für neue Anfänge kann nur derjenige sorgen, der stets dankbar zurückblickt auf das Erreichte“. Genau das erlebte sie aber, als Alt-Bürgermeister Erwin Altstätter, Pionier der Partnerschaft, vor den Volksvertretern der Gemeinde Martell, den ersten Bürgern der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, vor Gründungsräten und vielen ­Ehrengästen aus Dudenhofen dankbar auf 40 Jahre zurückblickte und die Verdienste seiner Vorgänger und Nachfolger würdigte. Als amtierender Bürgermeister erinnerte Georg Altstätter, dass am 5. Oktober 1975 Martell im „Armenhaus“ Vinschgau zu den ärmsten Gemeinden gehörte und dass der heute feststellbare wirtschaftliche Aufschwung auf die Hilfe der Gemeinde Dudenhofen zurückzuführen sei. Ortsbürgermeister Peter Eberhard, Landrat Clemens Körner und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Manfred Scharfenberger, erzählten von ihren persönlichen Verbindungen nach Martell und schätzten die gegenseitigen Besuche und Hilfestellungen bei Veranstaltungen als große Bereicherung. Bereichert fühlte sich auch Staatsministerin Böhmer, die in der Partnerschaft eine ideale Verwirklichung der europäischen Idee sah. Bereichert und bewegt erklärten sich auch die Gemeinderäte Elke Sprau und Willi Kannegießer auf Dudenhofer und Roland Gluderer auf Marteller Seite in ihren Wortmeldungen. Die gemeinsame Ratssitzung endete mit der Unterzeichnung einer Urkunde, dem Austausch von Geschenken und der Ehrung von Gemeinderäten, die bei der Gründung dabei waren. Höhepunkt des dreitägigen Besuches von fast 200 Dudenhöfern waren am nächsten Tag ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Johann Lanbacher und Hochwürden Josef Metzinger aus der Partnergemeinde, der feierliche Einzug der Ehrengäste mit musikalischer Umrahmung und das Festessen im Bürgerheim in Gesellschaft mit Senator Albrecht Plangger, Landesrat Richard ­Theiner und HGV-Präsident Manfred Pinzger. Vorausgegangen war ein intensives Besuchs- und Wanderprogramm zwischen den Gärten von Trauttmansdorff und der Lyfi-Alm. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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