Marke „Marteller Beerental“

Publiziert in 8 / 2013 - Erschienen am 6. März 2013
Martell - Jeden Sommer locken die Erdbeeren viele Besucher ins Martelltal. Aber nicht nur Berg-Erdbeeren hat Martell zu bieten. Das Tal steht auch für naturverbundene Erholung, Sport und Freizeiterlebnisse inmitten des Nationalparks. Je unverwechselbarer ein Angebot wirken soll, desto stärker muss die Marke sein. Starke Marken machen heute den Unterschied. Mit betriebswirtschaftlichem Expertenwissen haben sich deshalb die Forscher am EURAC-Institut für Public Management der Marke ­„Marteller Beerental“ gewidmet. Das Projekt wird mit ESF-Mitteln finanziert und soll Südtirols abwanderungsgefährdete Gemeinden unterstützen. Am 21. Februar wurden erste Ergebnisse im Freizeitzentrum „Trattla“ präsentiert. Wofür stand das Tal in der Vergangenheit, wofür steht es heute und wofür soll es in Zukunft stehen? Die Antworten darauf hat die Projektgruppe gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft erarbeitet. Besonders wichtig ist es für den Markenbildungsprozess, dass die Bevölkerung die Marke lebt. Bei der Ausarbeitung des Markenprofils stand der Marketingexperte Günther Botschen von der Uni Innsbruck beratend zur Seite. Mit vielen Projektideen soll nun das angestrebte Zukunftsbild umgesetzt werden. Mögliche Projekte: Professionalisierung der Erdbeerwelt mit Shopkonzept, Neuauflage des „Tal Journals“, Expertenvorträge. Die Projektgruppen werden die Vorschläge nun nach Priorität reihen. Red
Vinschger Sonderausgabe

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