Ralf Wallnöfer mit dem Bronzedolch in „culturamartell“

Marteller Dolch wieder in Martell

Publiziert in 28 / 2014 - Erschienen am 30. Juli 2014
Martell/Trattla - 7 Jahr sind vergangen, seit Adolf Meister unweit seiner Hütte in Altkaser, Hintermartell, einen sensationellen Fund machte. Er konnte dem herbeigeeilten Archäologen des Amtes für Bodendenkmäler einen über und über verzierten Bronzedolch übergeben. Zoneninspektor Hubert Steiner war beeindruckt, hatte er doch den einzigen, auf Südtiroler Gebiet entdeckten Vollgriffdolch aus der Bronzezeit zwischen 1.900 und 1.800 vor Christi Geburt in den Händen. Der nur 5,5 cm lange Griffstange nach zu schließen hatte der Dolch keine praktische Verwendung. Steiner schloss daraufhin auf ein Statussymbol, das ein Mächtiger entweder als Opfergabe am Übergang ins Rabbi-Tal hingelegt oder damit die Besitznahme der Weidegründe markiert hatte. Nach ausgiebigen Untersuchungen wurde nun der Dolch für 30 Jahre dem Nationalparkhaus „culturamartell“ in Trattla überlassen. Er stellt nun die größte Attraktion der Dauerausstellung dar und wurde von Leiter Ralf Wallnöfer durch Texttafeln ergänzt. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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