Ohne Wegerschließung steht das Überleben der Rifairalm auf der Kippe.

„Maschinenweg“ zur Rifairalm?

Publiziert in 17 / 2014 - Erschienen am 7. Mai 2014
Taufers - „Im Vorjahr konnten wir den grenzüberschreitenden Radweg Tschierv-Mals eröffnen, heute feiern wir den grenzüberschreitenden Kanalanschluss und vielleicht entsteht in Zukunft auch ein grenzüberschreitender ‚Maschinenweg’ zur Rifairalm“, sagte Arno Lamprecht, Gemeindepräsident der Gemeinde Val Müstair, am 28. April in Glurns. Er bezog sich auf eine Wegerschließung der Alm von Schweizer Seite aus. Dort besteht bereits eine Zufahrt, die ca. 500 m vor der Grenze endet. Wie Lamprecht dem der Vinschger bestätigte, hat der Kanton Graubünden dem Rodungsantrag und auch der Nutzungsplanung zugestimmt. Allerdings haben „Pro Natura“ und der WWF gegen diese Beschlüsse beim Verwaltungsgericht in Chur rekurriert. Die Gemeinden Val Müstair und Taufers sowie auch die Interessentschaft Rifair haben vereinbart, eine gemeinsame Stellungnahme gegen diesen Rekurs vorzulegen. Die Interessentschaft bemüht sich seit langem für eine Wegerschließung. Laut dem Tauferer BM Hermann Fliri sei die Gemeinde bereit, die Erschließung im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell zu unterstützen. Auch vom Land werde eine Beitrag erwartet, zumal die finanziellen Mittel der Interessentschaft (über 30 private Almrechtinhaber) begrenzt seien. Auch für die Ausgaben für den Bau des Weges auf Schweizer Seite sei aufzukommen. Ein Wörtchen mitzureden hat in der Frage der Erschließung auch der Nationalpark. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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