Misstrauensantrag angekündigt

Publiziert in 26 / 2013 - Erschienen am 17. Juli 2013
Mals - Gegen den Malser BM Ulrich Veith wird im Zusammenhang mit der Zahlung seiner Sozialabgaben seitens der Gemeinde ermittelt. Veith wird vorgeworfen, einen Arbeitsvertrag bei seinem Bruder Gerd „vorgetäuscht zu haben.“ Der zuständige Voruntersuchungsrichter hat offenbar die vorsorgliche Beschlagnahme eines Betrages in Höhe von 82.337 Euro verfügt. Das ist die Summe, die die Gemeinde vom Herbst 2009 bis zum März 2013 an Sozialbeiträgen für Veith gezahlt hat. „Schon vor einem Jahr haben wir erklärt, dass im Falle einer Anklageerhebung ein sofortiger Rücktritt fällig ist. Ansonsten werde man den Gemeinderat mit einem Misstrauensantrag betrauen,“ so Peppi Stecher, Freiheitlicher Gemeinderat in Mals. „Sollte der Bürgermeister nicht von sich aus zurücktreten, werden wir einen Misstrauensantrag auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatsitzung stellen,“ so Stecher. Auf der Tagesordnung der für den 17. Juli einberufenen Sitzung scheint dieser Antrag formell noch nicht auf. Veith sagte am Freitag: „Weder ich noch mein Rechtsanwalt haben bis dato offizielle Mitteilungen erhalten.“ Zur Sache selbst beteuerte er erneut, stets mit offenen Karten gespielt zu haben: „Ich habe den Gemeinderat schon 2009 informiert. Die Zahlung der Beiträge wurde auch beschlossen.“ Er ist nach wie vor überzeugt, nichts Ungesetzliches getan zu haben. Seine Arbeitsmotivation sei nun erneut gesunken. sepp
Josef Laner
Josef Laner
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