Josef Wielander, Direktor des Verbandes der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten.

Miteinander reden

Publiziert in 1 / 2014 - Erschienen am 15. Januar 2014
Latsch - „Man fragt nie, warum es uns gut geht. Man berichtet nie, dass wir zwei Generationen Aufbauarbeit hinter uns haben. Wir tun unsere Pflicht und sind derzeit trotzdem für Krankheiten und Umweltsünden im Ober­vinschgau verantwortlich.“ VI.P-Direktor Josef Wielander ermunterte die knapp 400 Obstbauern, ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern stolz zu sein auf die Erfolgsgeschichte des Obstbaus im Vinschgau. Sein Referat - vielmehr sein Aufruf - war die Schlussveranstaltung der Obstbau-Bezirkstagung im Latscher CulturForum. Er wollte Argumente liefern, sich vor pauschalen Vorwürfen zu verteidigen, und aufrufen, Regeln einzuhalten oder sich selbst Regeln zu geben, bevor diese praxisfern von oben erteilt würden. Bauern und Nichtbauern müssten miteinander reden, Radfahrern und Joggern müsse rücksichtsvoll und mit Disziplin begegnet werden, empfahl Wielander und sprach konkrete Maßnahmen an. Im Mittelpunkt der diesjährigen vom Südtiroler Beratungsring Bezirk Vinschgau durchgeführten Tagung stand eindeutig das ungelöste Problem „Apfeltriebsucht“. Damit befassten sich Bernhard Botzner, Beratungsring Vinschgau, und vom Versuchszentrum Laimburg ­Manfred Wolf und Werner Rizzolli. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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