Musikschule in neuem Gewand

Publiziert in 25 / 2015 - Erschienen am 8. Juli 2015
Gelungene Rundum-Sanierung mit Musikschulfest gefeiert Rund 400 Kinder und Jugendliche besuchen die Musikschule in Mals. Im vergangenen Sommer wurde das historische Schulgebäude rundum saniert. Gebührend gefeiert wurde die gelungene Sanierung am vergangenen 16. Juni mit einem Musikschulfest und der Segnung des Gebäudes. „Dank der Rundum-Sanierung hat die Musikschule ein neues Gewand erhalten“, freute sich Simone Stanzel, die Direktorin der Musikschule Oberer Vinschgau. Sie dankte der Gemeinde für die große Unterstützung des Vorhabens, dem Architekten Iwan Zanzotti für die einfühlsame Planung und den großen Einsatz bei der Bauaufsicht sowie allen beteiligten Handwerkern und Firmen, denen es gelungen ist, die Arbeiten in nur 3 Monaten, genau gesagt vom letzten Schultag im Juni bis zum ersten Schultag im September, auszuführen und somit ein kleines Wunder zu vollbringen. Die auszuführenden Arbeiten waren vielfältig: Aus- und Einräumen des Mobiliars und der Instrumente, Abrissarbeiten, neue sanitäre Anlagen, akustische Isolierungen, neue Decken und Böden, Elektro- und Hydraulikarbeiten und weitere Arbeiten mehr. Den Auflagen des Denkmalamtes galt es ebenso Rechnung zu tragen wie den Ansprüchen einer zeitgemäßen Architektur und einer optimalen Akustik. Dank der guten Planung und Organisation sowie des unermüdlichen Einsatzes aller Beteiligten ist es laut Stanzel gelungen, „dieses schöne, alte Gebäude im Dorfzentrum vorbildhaft zu sanieren.“ Die Malser haben das Glück, „über eine äußerst schöne und gut ausgestattete Musikschule zu verfügen.“ Die Direktorin dankte auch allen Lehrpersonen, dem Verwaltungspersonal und nicht zuletzt dem Reinigungspersonal, das es geschafft hat, die Großbaustelle in Rekordzeit zu reinigen und die Schule auf Hochglanz zu bringen. Ein besonderer Dank ging auch an das Unternehmen „Schenk Eugen & Manfred“, das sämtliche Vorhänge gesponsert hat. Bürgermeister Ulrich Veith lobte ebenfalls die Arbeit des Architekten und der beteiligten Betriebe. Iwan Zanzotti habe großen Wert darauf gelegt, den Wünschen und Bedürfnissen der Schule nachzukommen. Die Entscheidung, das Gebäude generell zu sanieren, und nicht schrittweise, sei richtig gewesen. Die Gesamtkosten bezifferte Veith mit knapp 500.000 Euro. Finanziert wurde das Vorhaben mit Geldmitteln des Landes, der Gemeinde Mals sowie mit anteilsmäßigen Beiträgen umliegender Gemeinden, zumal auch Kinder und Jugendliche aus Nachbargemeinden die Musikschule besuchen. Von einem sehr gelungenen Sanierungsprojekt sprach auch die Landesmusikschuldirektorin Irene Vieider. Es seien die Musikschulen, in denen die Basis für den Nachwuchs in Musikkapellen, Chören und Singgruppen gelegt wird. Die Musikschule ist bereits im Oktober 2012 nach dem Komponisten und Musikpädagogen Johann Rufinatscha (geboren am 1. Oktober 1812 in Mals, gestorben am 25. Mai 1893 in Wien) benannt worden. Den kirchlichen Segen erteilte am 16. Juni der Kooperator Josef Augsten. Musikalisch mitgestaltet haben das Musikschulfest verschiedene Vokal- und Instrumentalgruppen der Musikschule sowie Lehrpersonen und eine Tanzgruppe aus Schlanders. Viel Zuspruch fand auch eine von Schülerinnen und Schülern vorgetragene musikalische Klanginstallation von Carlo Benzi vom Konservatorium Bozen.
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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